Dâse

[Völker] Nalingturianer

  • Diese Menschen bilden ein Volk, dass in dem Wald von Nalingtur lebt. Ihre Siedlungen bestehen überwiegend aus Holz und sind teilweise am Boden und teilweise auf den Bäumen erbaut, die man durch Wendeltreppen und Strickleitern erreichen kann. Einige Gebäude sind magisch erzeugt worden, also wurden die Bäume durch Magie so verändert, dass man sie bewohnbar machen konnte. Doch nicht alle Wohnanlagen wurden in den Bäumen mit Magie erzeugt, sondern viele sind auch durch Menschenhand erbaut, wobei dort dann auch Nägel zum Einsatz kommen. Das Metall, das dazu benötigt wurde, genauso wie für die Klingenwaffen, wird im Gebirge Feenstein, das an den Wald angrenzt, abgebaut. Der Namensgeber des Metalls ist das Gebirge selber.

    Es gibt 3 grössere Siedlungen, wobei Kathil die Hauptstadt ist, hinzu kommen 14 kleinere Siedlungen. Der Fluß Purgas teilt das Volk von Nalingtur in Ost und West.
    Im Westen ist die boomende Holzindustrie angesiedelt und ebenfalls viele Handelsposten (Wingsend, Geritur, Veron, Snervan, Thaglis und Sedan) befinden sich dort. Das Hauptstück dieser Holzindustrie ist Kopan, wo auch die grösseren Sägewerke stehen. Im Osten hingegen ist die Feensteinverarbeitung mehr verankert, genauso wie die Trainingsstätten für die Rekruten der Armee (Hauptausbildungslager in Kathil, weitere in Eplis und Knores wie auch eines in Weruf). Weiterhin befinden sich hier nur zwei weitere Handelsposten, nämlich Zergan und Herigan.
    Ulow, das sehr zentral liegt, besitzt die einzige Magierakademie des Reiches, die sich grosstenteils auf Natursprüche konzentrieren. Jedoch wird hier sowohl Zirkelmagie wie auch Elemtarmagie gelehrt.
    Das einzige Getreidefeld Nalingturs befindet sich nordwestlich von Knores und wird über eine Bewässerungsanlage von Eplis mit Wasser versorgt.

    http://galerie.weltenportal.org/v/karten/Naligna.JPG.html hier befindet sich eine Karte von Nalinga, [b]WENN EINER DIE ZEIT UND LUST HAT DARAUS EINE ORDENTLICHE KARTE ZU MACHEN, WÄRE ICH IHM SEHR VERBUNDEN. Ich habe das nicht so ganz mit den Programmen hinbekommen und das hier ist eine alte Version aus Paint.[/b]

    [b]Menschen[/b]
    Die Menschen in Nalingtur sind Fremden gegenüber eher skeptisch und mißtrauisch. Doch sollte das erste Mißtrauen überwunden sein, dann sind sie gastfreundlich und verständnisvoll auch anderen Völkern gegenüber. Ansonsten unterscheiden sich die Menschen, bis auf das Beschützen und Hegen der Natur, nicht von den anderen Menschen der umliegenden Reichen.

    [b]Handel[/b]
    Nalingtur besitzt ein sehr begehrtes Handelsgut, das Holz des Waldes. Dieses Holz ist von sehr guter Qualität und kann von den wenigsten anderen Holzarten übertroffen werden. So erzielt es gute Preise auf dem „Weltmarkt“.
    Ein weiteres Handelsgut sind das Wildfleisch von den Wildtieren Nalingturs, wie z.B. Hirschen, Bären und Wildschweinen, wobei natürlich auch das Fell in einigen Landstrichen sehr begehrt ist.
    Neben Metall ist auch der Alkohol ein wichtiges Importgut, der überwiegend in Form von Wein, weniger in Form von Bier oder Schnaps nach Nalingtur gebracht wird. Auch Gewürze sind sind überall im Reich beliebt, so dass auch einige exotische Gewürze importiert werden.

    [b]Werkzeuge und wichtige Gegenstände[/b]
    Eigentlich gibt es die meisten Werkzeuge wie Hammer, Nagel, Bohrer, Axt, usw. auch in Nalingtur, wobei die Materialien verschieden sind, aus denen diese Gegenstände hergestellt werden. Da Metall nicht in riesigen Mengen vorhanden ist, benutzt man auch oft Knochen und Zähne der geschlachteten bzw. erlegten Tiere.
    Das Licht der Lampen werden in Nalingtur überwiegend durch Glühwürmchen erzeugt, wobei auch das Feuer in seltenen Fällen verwendet wird. Diese Glühwürmchenart gibt es nur in Nalingtur und ist in vielen Ländern bekannt.

    [b]Kleidung und Waffen[/b]
    Fast jeder der Nalingturianer trägt eine Waffe frei sichtbar bei sich, sei es nun der Bogen, der Speer oder der Stab. Schwerter werden meist unter den Roben getragen, die von den helleren Grüntönen bis hin zu den dunkleren Tönen der Farbe reichen kann. Darunter tragen sie meist leichte Kleidung, wie z.B. braune Hemden oder Stoffhosen. Die Farben der Kleidung spiegeln die Naturverbundeheit der Nalingturianer wieder.

    Nächster Teil kommt morgen

  • Gefällt mir gut - wobei ich das natürlich oft sage. Aber ich mein wenn hald mal so viel gutes dabei is kann ich auch nich lügen. :P
    Was seltener is, is daß ich nix zu meckern hab. Mir wärn keine Unstimmigkeiten aufgefalln und eigentlich hört sich das alles sehr stimmig an.

    Nichmal viele Fragen fallen mir ein, ich finds generell eigentlich schonmal ne sehr solide Grundlage. Ganz ohne geht aber natürlich nich:

    • Gibts nen Grund wieso das Gebirge Feenstein genannt wird? Könnte ja sein, daß man seit jeher meint (oder es vielleicht auch wirklich so is), daß da Feen wohnen.
    • Wenn du sagst die Bäume werden durch Magie so geformt, daß sie bewohnbar werden, wie darf ich mir das vorstellen? Also wird dann wirklich der Baum zu einer Art Höhle oder einfach nur so umgeformt, daß man ohne weiteres ein Baumhaus drauf bauen kann? Der Beruf des 'Baumformers' könnte ja durchaus eine verbreitete Arbeit sein.
    • Du schon ganz grobe Vorstellungen wo das ganze liegt? Also auf die Weltkarte bezogen.
  • Der Feenstein:
    Um dieses Gebirge ranken sich mehrere Legenden aus den älteren Zeitaltern. Jedoch da die Nalingturianer den Feenstein, also das Metall als eher Übernatürliches Naturgut ansehen, da sie ansonsten eben nur unveränderte Naturstoffe wie Holz oder Knochen etc. kennen, ist dieser Name daher so gewählt worden.
    In diesen Bergwerken, die in früheren Zeiten mit Hilfe von einigen Zwergen erbaut wurden, lebt eine gewisse Art der Feen, die von den Menschen in diesem Lande Dunkelfeen genannt werden. Sie leben in den Höhlen sozusagen und sind auch nicht ganz so scheu wie andere Feen. Sie scheinen sehr neugierig zu sein, und sie erscheinen in dunkleren Tönen im Glühwürmchenlampenschein.
    Sie scheinen irgendwie mit dem Metall verbunden sein, da hin und wieder bei größeren Transporten des Feenstein, sich eine Dunkelfee, die sich an das Tageslicht verirrt hat, diesen Transport begleitet. Die Nalingturianer sehen so etwas immer als gutes Omen an, da die Fee sobald sie ans Tageslicht gelangt eine Veränderung durchlebt, die schließlich in einer Farbänderung endet. Die unter der Erde bräunliche Fee wird unter der Sonne zu einer Fee mit einem sehr dunklem lilanen Fee, die sich oft bei einem Schmied, der das Feenstein bearbeitet, häuslich niederlässt. Der Schmied sieht das als großes Omen, selbst von den beiden göttlichen Geschwistern ausgewählt worden zu sein (siehe später). In Nalingtur sieht man einen solchen Schmied als einen der besten Qualiät an.
    Weiterhin soll diese Feenart auch bei den unter der Erde lebenden Svargen bekannt sein, und soll auch in den tieferen Gefilden angetroffen werden. (Dies natürlich nur wenn der Erschaffer (weiß gerade nicht genau ob es Caraz war) damit einverstanden ist).

    Behausungen:
    Die Bäume, die von den Magiern dieses Landstriches durch Magie verändert werden, weisen auf den Baumkronen normalerweise eine durch verstärktes Wachstum verändertes Aussehen auf. Sie haben eine breite Stützbasis, auf der sich nun weitere Verwachsungen befinden, die Baumhausähnlich erscheinen. In den größeren Siedlungen sind größere Systeme entstanden, die über mehrere Baumkronen sich erstrecken und diese somit verbinden. Jedoch heißt das nicht, dass es nur solche Behausungen auf den Bäumen gibt, normalerweise gehen Magie und Handwerkskunst Hand in Hand.
    Bei den drei großen Siedlungen gibt es einige ziemlich große Bäume mit breiten Stamm, der ausgehöhlt wurden, so dass dort Platz für einige Räume entstanden ist. Jedoch gibt es in Nalingtur nicht nur Behausungen in und auf Bäumen, sondern auch natürlich "normale" Häuser, die auf dem Erdboden stehen und mit den Bäumen ein abgeschlossenes und abgestimmtes Bild ergeben.

    Weltkarte:
    Sollte nordisches Klima aufweisen die Region, habe mir da noch nicht genau Gedanken gemacht, soll eben ein grosser Wald sein, der aber eher ein Klima hat, das ausgeglichene Sommer und Wintertage hat und eben die hier in Deutschland bekannten Jahreszeiten hat. Und man diese eben auch eindeutig zu ordnen kann. Vielleicht kann mir einer Vorschläge machen, wo es auf der Weltkarte solche klimatischen Bedingungen gibt und man Nalingtur dort hinlegen kann.

  • [b]Religion:[/b]
    In der nalingturianischen Mythologie gibt es nur zwei Götter, das göttliche Geschwisterpaar Heishira und Hathor, die das Gelichgewicht zwischen Gut und Böse halten. Zum einen gibt es Heshira, die Göttin, die das Wasser und damit auch das Leben kontrolliert. Sie steht für fast alles Gute, und Aufbauende, ebenfalls für die Heilung, ja im Grunde genommen für die meisten guten Ereignisse. Der überwiegende Teil der Bevölkerung verehrt diese Göttin, die nur in Kriegszeiten ihre Anhängerschaft zu ihrem rachsüchtigen Bruder verlieren kann.
    Die Heishi (Priestermagier der Heishira Mehrzahl Heishii) unterhalten in den meisten Siedlungen Tempel oder auch Schreine. Diese sind meistens in einen sehr prächtigen Baum eingebunden, der von den Baumwandlern (der einzigen unreligiösen Magier Nalingturs) meist meisterhaft verändert wurde. Jedoch die meisten haben einen Anbau, damit alle Gläubige darunter Platz finden. Im Heiligtum des Tempels befindet sich auch das heilige Wasser, das eine sehr starke heilende Wirkung auf die Bedürftigen haben kann, solange es von einer Heishi eingesetzt werden kann. Die Opfergaben der Gläubigen sind Wertgegenstände wie auch Samen, die in ein großes hölzernes Becken geworfen werden.
    Das Heiligentier der Heishira ist die heilige Fliege, was sich in den Tempeln wiederspiegelt, die Fliegenschwärme quasi magisch anziehen. Jedoch bei Messen oder auch der öffentlichen Hallen scheinen diese Fliegen sehr ruhig zu sein und gerüchtezufolge sollen die Heishii die Schwärme kontrollieren können.
    Der Haupttempel der Heishira befindet sich im Zentrum des Flussdeltas des Purgas und steht komplett unter freiem Himmel. Hier teilen die Heishi den Fluss bei den Messen, so dass die Gläubigen nur noch im knöcheltiefem Wasser zum Heiligtum einem magischen Steinkreis waten können. Hier hält der derzeitige höchste Heishi die Messe und wird dabei von den Jaminors (die heiligen Fliegen siehe Nachlebenvorstellung, einer speziellen faustgroßen Fliegenart) umflogen. Gesegnet werden die anwesenden Anhänger durch die Jaminors die sich dann auf ihre Stirn setzen, während der Heishi die heiligen Wörter sprechen. Diese Jaminors halten sich nur in der näheren Umgebung des Steinkreises auf, während die Heishi ihre Behausungen am Fluss direkt haben, fern ab von den Siedlungen.

    Ihr Gegenpart ist der rachsüchtige männliche Gott Hathor. Von den Menschen wird er als der böse Gegenpart der strahlenden Heishira angesehen und wird von der Bevölkerung gefürchtet, nicht nur weil er das vernichtene Feuer kontrolliert. Aus diesem Grunde verwenden die Nalingturianer eher die Glühwürmchen für ihre Lampen als das Feuer als Fackeln zu benutzen.
    Trotz allem wurde diesem Gott in Kathil ein Tempel erbaut, der seinen Zorn im Rahmen halten soll. In diesem Tempel brennt die heilige Flamme des Gottes, wobei hier nur in Kriegszeiten Messen veranstaltet werden. Denn dieser Gott soll die Nalingturianer in den Kriegen zum Sieg führen und die Hathi (Priestermagier des Gottes Mehrzahl Hathii) werden immer auf den Schlachtfeldern gesehen und werden häufig auch als Kriegsherren ernannt. Die Opfergaben die im Tempel dem Gott gespendet werden sind überwiegend Tiere, Waffen aber auch Rüstungen, wobei die Kriegsgeschenke meist von der Priesterschaft einbehalten wird, wobei andere Gegenstände in der heiligen Flamme verbrannt werden.
    Während die Hathoranhänger meist eine Randgruppe im Waldreich sind, finden die Hathii in Kriegszeiten viele neue Anhänger, da sich die Nalingturiander zumeist um die Heiligen des Hathors scharen, um Schutz, Rat und den Sieg in der Schlacht zu finden. Jeder nalingturianische Kriegsherr, der nicht aus den Reihen der Hathii entstammt, muss von Hathor durch sie geprüft werden.
    Die heiligen Wesen des Hathors sind sämtliche Feuerwesen.

    [b]Magie und Religion:[/b]
    In Nalingtur gibt es nur Magierpriester, die in Ulow ausgebildet werden. So gibt es also keine Trennung zwischen Magie und Religion, sondern die beiden Bereiche sind miteinander vollständig verbunden. Die einzige Ausnahme bilden die Baumwandler(s. kursiver Text später).

    Die Heishii werden in den Bereichen Heilung, Naturgewalten, Elementaren ausgebildet. Die Heilsprüche sind überwiegend für die direkte Heilung, bei Krankheiten und Seelenkunde müssen die Heishii auf ihr Wissen zurückgreifen, wobei es gegen bestimmte Krankheiten auch Zauber gibt, die jedoch nur wenige erlernen können.
    Bei den Naturgewalten benutzt der Heishi die Elemente Erde, Wind aber natürlich auch Wasser. So kann er u.a. Wurzeln aus den Boden spriessen lassen, aber natürlich auch das Wachstum von Pflanzen beschleunigen und lenken.
    [i]Hier gibt es eine bestimmte Spezialisierung, nämlich die das Baumwandlers, der sich auf das Formen von Behausungen spezialisiert hat. Dieser Magier ist der einzige unreligiöse, obwohl er eine Heishi Grundausbildung geniesst, jedoch dürfen diese Magier niemals die heiligen Wörte Heishiras oder Hathors sprechen.[/i]
    Neben einigen Windstössen können die Heishii auch Winde beschwören oder auch Regen, wobei dies oft in Knores auf dem Getreidefeld verwendet werden, wenn zu lange der Regen ausgeblieben ist. Dies kann aber nicht nur ein Heishi ausführen, sondern es werden mehrere Heishii benötigt. In Schlachten werden manchmal auch Gewitter oder Stürme verwendet, um gegnerische Armeen zu zerstreuen oder auch die Moral zu senken.
    Der Wasserbereich ist im Grunde genommen der umfangreichste und behandelt neben dem direkten Manipulieren auch das Herauspressen des Wassers aus festen Stoffen. Hierbei können auch die verschiedensten Wasserelemente herbeschworen werden, wobei in diesem Bereich die Heishii selbst die großen Elementare erschaffen können, die nur durch sehr komplexe Beschwörungen herbeigerufen werden können. Neben diesen Elementaren können auch kleinere Wind- oder Humuselementare erschaffen werden, wobei dies meist untergeordnet in der Lehre der Akademie ist.
    Die Heishi sind normalerweise mit einer blauen Robe bekleidet und tragen ein weißes Stirnband um den Kopf, auf dem Jaminor in schwarz dargestellt ist. Es ist verbreitet unter den Heishii sich Tätowierungen von Fliegen stechen zu lassen, um zu den Feuertätowierungen der Hathi einen Gegenpol zu bilden. Bei der Geschlechterwahl wird kein Unterschied gemacht, Vorraussetzung ist nur die magische Gabe und die Heishira Verbundenheit. Heishii verabscheuen Gewalt, doch es wird ihnen in der Ausbildung gezeigt wie sie sich mit dem traditionellen, nalingturianschen Stab verteidigen können.
    Ausserdem dürfen die Heishii als einzige Heilkundige ausbilden, wodurch sie ein wichtiger Bestandteil in der zivilen nalingturianischen Gesellschaft sind.

    Die Zaubersprüche der Haishii beschränken sich auf das Zerstörungs- oder auch Kampfsprüche. Überwiegende Themen in der Ausbildung sind hier die Beherrschung des Elementes Feuers aber auch die Feuerelementarbeschwörung.
    Neben dem einfachen Erschaffen vom Feuer wie z.B. Anzünden einer Fackel reicht die Spannweite bis zum Flammenstrahl oder Flammenwand. Aber auch die Elementarbeschwörung ist sehr wichtig, wobei diese Elementare überwiegend zum Kampf eingesetzt werden.
    Neben dieser Magie werden die Absolventen der Akademie im hathorischen Bereich noch im Umgang mit der Waffe geschult, wodurch sie mit allen nalingturianischen Waffen ausgeblidet werden. Die meisten der Hathii werden zu sehr großen Kriegern, die trotz ihrer Hathorverbundenheiten hoch angesehen werden, auch in Friedenszeiten. Wobei man bedenken sollte, das fast alle Hathii gefürchtet werden, aufgrund ihres rachsüchtigen Gottes.
    Die Hathii tragen flammenfarbende Roben, wodurch sie die Bevölkerung (auch) einschüchtern wollen. Sehr beliebt sind feuerfarbende Tatoos, weit verbreitet sind kleine "Feuer" unter einem Auge. An Waffen tragen die Hathii meist zwei oder mehr nalingturianische Waffen, aber jeder Hathi darf sich die Waffen selber aussuchen, die meist Opfergaben sind.

    [b]Nachlebenvorstellung:[/b]
    Bei den Nalingturianer ist der Glaube verbreitet, dass der Lebenssaft in einem Menschen seinen kompletten Lebensinhalt aber auch die Persöhnlichkeit (bei anderen Völker ist das Wort Seele verbreitet) enthält. Wenn ein Mensch stirbt, verlässt der Lebenssaft den Körper und fließt in einer anderen Seinebene in ein Nagert (ein rituelles Gefäß der Nalingturianer)und wird dort zu Wasser. Dieses Wasser wird von der heiligen Jaminor (der heiligen Fliege) aufgesaugt, die danach zum Hisha, dem See der Unendlichkeit, fliegt. Dieser See beinhaltet in Wasserform alle Seelen der toten Nalingturianer, die auf ihre Wiedergeburt warten. Die Fliege, die alles bis auf die Seele des verstorbenen Menschen verwenden kann, entläßt nun die Seele in Form eines Wassertropfen in den See. Nun fliegt Jaminor an eine durch den göttlichen Plan der Geschwister ausgesuchten Stelle und saugt dort einen Wassertropfen auf. Danach fliegt sie zurück zu einem Nagert und entläßt dort den Seelentropfen. Dort bildet sich nun aus dem Wasser neuer Lebenssaft, der auch die restlichen Bestandteile des neuen Menschen erfasst. Dieses Wasser findet sich dann im Bauch einer schwangeren Frau wieder, aus dem dann ein Kind wird.
    Aufgrund dieser Vorstellung ist Abtreibung in Nalingtur verboten und jeder Nalingturianer kann andere Völker nicht verstehen, da somit der Seelentropfen ebenfalls verloren geht. So verschwindet ein Mensch für immer von der Welt, da er verdunstet.

    Sry ist etwas lang geworden :P

    [i]Edit: die standard Fliegensegnung ist herausgenommen worden.[/i]

  • Schöne Erklärungen.

    Was die Wahl der Lage angeht, hab ich hier mal ne neuere Skizze von Gerelia mit angedeuteten Klimazonen. Hilft dir vielleicht.
    http://galerie.weltenportal.org/v/karten/gerelia.png.html

  • ok, nächster Threat beschäftigt sich damit, habe klugerweise zwei gemacht, achja vielleicht folgt der nächste Teil noch heute Abend, aber wahrscheinlicher ist morgen, achja wäre für konstruktive Kritik sehr dankbar, das mit den Dunkelfeen i´st mir erst eingefallen, als shia mich drauf hingewiesen hat, und finde das ziemlich gelungen (hehe das gute Eigenlob :) )...

  • Mir ist es wichtig, dass der Wald nicht direkt am Meer liegt, sprich mindestens ein Reich dazwischen ist habe hier mal meine Punkte, die zur Auswahl stehen angekreuzt. Wenn ich die Karte mit Toreia vergleiche (ich hoffe das war die Insel), dann müsste ja die Punkte alle zur Auswahl kommen, wobei ich eher näher an die Insel will, damit man da dann auch ne Verbindung hat. Mein Favorit wäre der Punkt neben der Insel, also ganz links quasi auf der Halbinsel...
    Ich hoffe habe die klimazonen richtig interpretiert :). Das müsste jetzt mitteleuropäisches Klima sein oder?

    http://galerie.weltenportal.org/v/karten/Nalingtur.PNG.html

  • [b]Nahrung und Nahrungsbeschaffung:[/b]
    Knores scheint mit Eplis das Zentrum der Nahrungsbeschaffung in Nalingtur zu sein. In Knores gibt es mehrere Gehege für die verschiedenen Nutztiere. Hier wurde wie auch bei dem Getreidefeld der Wald gerodet, um Platz für Grasflächen zu schaffen, auf den die Tiere weiden können. Neben Rindern, Hase, Hühner kann man hier auch Schweine und Kühe finden, wobei letztere vor allem für die Milch benötigt werden. Aus der Milch wird Käse und Quark gemacht, wobei sie natürlich auch getrunken wird. In Knores gibt es das größte Schlachthaus, in dem die Tiere geschlachtet werden, jedoch wird darauf geachtet, dass das Fleisch, die Organe und auch die Knochen weiterverwendet werden. Da Nalingtur nicht über unmengen an Feenstein verfügt, werden somit auch als Ersatzstoff oft Knochen verwendet, wobei Knochenmehl und auch die Organe bei den magischen Ritualen Verwendung findet.
    Das Getreidefels in Knores wird über ein System von offenen Rohren aus Eplis mit zwei Förderrädern versorgt. Die Konstruktion hat eine negative Steigung, so dass das geförderte Wasser auf das Feld zufließt. Auf dem Feld arbeiten mehrere Arbeiter, überwacht wird es von einer Heishi. Das geerntete Korn (Weizen, Gerste etc.) wird dann nach Eplis zu den Wassermühlen in Eplis transportiert. Hier wird es gemahlen und dann an die Bäcker in ganz Nalingtur verschickt. Dieses Getreidefeld ist das einzige in Nalingtur, da es ein großer Aufwand nötig ist, um überhaupt ein solches Feld im Wald zu erstellen und bewirtschaften.
    Neben diesen beiden Hauptzweigen der Nahrungsmittelbeschaffung gibt es noch Waldfrüchtesammler, die mit Körben bewaffnet den Wald durchstreifen, um Pilze oder auch Beeren zu sammeln. Hierbei werden oft von den Heishi gesegnete Samen im Wald verstreut, um neue Pflanzen zum Wachsen zu bringen.
    Ausserdem gibt es noch in Kopan, Masch, Eplis und Sedan noch einige wenige Fischer, die im Purgas versuchen Fische zu fangen. Der Fisch zählt hier zu Lande als Delikatesse und geht teilweise für ansehbare Preise über die Ladentheke. Durch Fischfarmen am Delta des Purgas versuchen die Nalingturianer den Fischbestand zu decken.
    Viele Gewürze werden in Nalingtur selber angebaut, jedoch auch einige importiert, wobei die Gewürzexoten sehr beliebt bei der Bevölkerung sind.
    Als Getränk kennen die Nalingturianer Wasser, das mit Beerensaft versetzt wurde. So entstehen verschiedene Getränke aus den Früchten des Waldes. Alkohol stellen die Nalingturianer nicht selber her, dieser wird aus den angrenzenden Reichen importiert, wobei hier meist das Holz als Handelsware eingesetzt wird.
    [b]
    Transport und Infrastruktur:[/b]
    In Nalingtur sind nur die wichtigsten Strassen gepflastert. Zum einen das Dreieck Kathil, Knores, Eplis und zum anderen Kathil, Guhan, Ferian. Das Dreieick dient der Mehlerzeugung wohingegen die anderen Strassen zur Feensteinherstellung benötigt wird. Die restlichen Pfade sind erhöhte, aufgeschüttete Trampelpfade, die mit Holz verstärkt wurden, durch den Wald, wobei diese immer so angelegt wurden, dass mindestens ein Karren darauf Platz findet. Das Wasser wird meist aus Brunnen und vom Tau gewonnen, wobei die Heishi die Taufeuchtigkeit in einen gewissen Maße lenken können.
    Als Transportmittel dienen zum einen Flösse, die mit Hilfe von Langen Stangen oder auch Rudern voranbewegt werden. In selteren Fällen wurden Segel auf die Flösse gebaut, so dass eine Heishi mittels eines Windzaubers das Gefährt bewegen kann. Neben dieser Transportmöglichkeit, kommt noch der Karren zum Einsatz, der in früheren Zeiten ausschließlich von Riesenborkenkäfern gezogen wurde. Der Riesenborkenkäfer ist ein über zwei Meter großer und fast anderthalb Meter grosser Vertreter seiner kleineren Artgenossen, der eine gewisse Beziehung zu den Nalingturianern eingegangen hat. Jedoch in letzter Zeit werden auch äufig Ochsen aber auch Esel eingesetzt, da diese flexibler erscheinen. Jedoch bei grossen Transporten wird immer noch der Borkenkäfer eingesetzt, da seine Kraft auf jeden Fall den beiden anderen Tieren überlegen ist.

  • muss mal Kritik üben
    Lehmverstärkte Trampelpfade ich finde das etwas Gefährlich was wenn es mal so richtig schüttet dann trägt es die Pfade einfach weg Agieren die nach dem Prinzip Wir bauen auf und Reißens Nieder so haben wir Arbeit immer wieder oder hast du das Übersehen?
    Ich Persönlich empfehle erhöhte Erd Trampelpfade die Vielleicht an einigen stellen mit Holz verstärkt wurden.

    Riesen Borkenkäfer dir ist Klar das Fünf Schritt ein Meter ist oder also ein 40 cm hoher Käfer wie willst du den einspannen und damit der Stärker wehre als ein Ochst (also jetzt mal kein Hungergerippe) müsste der mindestens 4,5 Fuß hoch sein. Dann hätte er mehr Kraft als ein Ochse und Man könnte ihn auch ohne Große Mühen einspannen.

    Ansonsten gefällt mir das!

  • hmmmmmm dann sind es erhöhte Erdtrampelpfade, die mit Holz verstärkt wurden, klingt plausibel :)

    dachte ein Schritt gleich ein Meter, werde dann mal irdisches Mass einfügen :P

    Danke für den Hinweis

  • bei beschreibungen ist Irdiches Maß wohl doch besser

  • Okay das is interessant... Skyfox hats geschafft nen Post vor meinen Post zu kriegen ohne, daß ich was davon mitgekriegt hab - noch dazu nen guten...

    Also kann nur wieder sagen mir gefällt deine Art der Beschreibung sehr gut. Ist jetz nich so total ausufernd und extrem genau und trotzdem kann man sich alles Wichtige vorstellen. Mag ich.

    Aber kommen wir mal gleich zu den Sachen die mir in den Sinn gekommen sind.

    • Könntest du vielleicht irgendwie nen Anahltspunkt geben wie groß der Wald Nalingtur ist? Wollte vorhin anfangen so bißchen wegen Karte zu schaun aber mir viel ziemlich schnell auf, daß ich keine Ahnung hab in welchen Dimensionen ich denken muß.
    • Deine Erklärung mit dem gerodetem Feld kann ich mir so noch nich so ganz vorstelln. Wie gesagt ich weiß jetz nicht von Welchen Dimensionen wir reden, aber ein Feld für ein ganzes Volk und seine Nutztiere erscheint mir etwas wenig.
    • Wenn wir schon von Nutztzieren reden: ein zwei Meter Borkenkäfer? Erm... das sind ziemlich große Bäume von denen wir hier reden oder? Und mit ziemlich groß mein ich GIGANTISCH. Vielleicht einfach ein anderer Käfer? Zumindest keiner der sich direkt von Bäumen ernährt. Und wenn dann wenigstens in sehr viel geringerer Zahl als der Borkenkäfer.
    • Das mit der Fliege find ich etwas befremdlich aber was soll ich sagen: Andere Länder andere Sitten.
    • Hab ich das so richtig verstanden, daß alle Krieger der Leutchen gleichzeitig auch Feuermagier sind?

    Mmh... okay ich glaub das wars für den Moment.
    Noch ne Anmerkung: 3 Handbreit = 3 Ellen = 1 toklunscher Schritt ~ 1 Meter

  • Zur Größe:
    Bin mir noch nicht ganz genau sicher. Optimal wäre es, wenn es ein großer Wald zwischen zwei grossen Reichen ist. Nalingtur soll kein Großreich sein, sondern eher ein geschlossenes Waldreich mit keiner wirklich klar definierten Grenze. Es soll einer der größten Wälder von Gerilia sein und die Bevölkerung soll jedoch von der Bevölkerung her nicht an ein Standardreich herankommen (was ein Standardreich auch immer ist ;) ). Würde die Maßen so auf Dänemark schätzen oder vielleicht doch kleiner, ist schwer zu sagen, da ich die Größen auf der Landkarte von Gerilia noch nicht so richtig einschätzen kann.
    Nalingtur soll in der Gegenwart eher weniger in weltliche Politik eingreifen und eher als neutral gelten. Kriege führen sie im Standardfall nur bei Bedrohung des Waldes oder falls Verbündete um Hilfe schicken.(, wenn sie Verbündete haben, ich weiß ja noch nicht was um den Wald Naligna befindet, aber dazu morgen mehr. Denke werde da mal die zwei grössten politischen Gruppen und das System umreißen).

    Zu dem Getreidefeld:
    Ja im Grunde genommen kann man von Getreidefeldern sprechen. In jüngeren Jahren wurde ein Feld bei Knores mit konventionellen Mitteln noch gegründet, wobei mit der Zeit immer mehr Felder hinzukamen und mit der Hilfe der Heishii auch effizeinter wurden. Um Knores herum gibt es somit eine Feldlandschaft, die sich vom restlichen Wald absetzt. Natürlich kann sich Nalingtur nicht nur von diesen Feldern ernähren, jedoch dank des relativ großen Ausmasses, werfen die Felder pro Jahr ziemlich was ab. Also kann man sich vorstellen, dass man egal von welcher Seite man kommt, schon weiß, dass man sich Knores nähert, da man einige Kilometer vor Knores schon aus dem Wald auf die Feldlandschaft trifft. War mit Feld etwas blöd beschrieben :D.

    Zu den Borkenkäfer:
    Jo mich gerade bei Wiki schlau gelesen, das mit dem Borkenkäfern geht wohl nur mit großen Bäumen. Bin am Überlegen, ob es irgendwo eine magisches Gebiet, dass von den Heishii gehegt und gepflegt wird, wo gigantische Bäume wachsen, die man teilweise ausserhalb des Waldes schon sehen kann. Die Heishii haben dann eine Art Farm, wo sie die Borkenkäfer pflegen großziehen und zähmen. Oder vielleicht ein anderer Käfer oder Insekt, nur was würde da in Frage kommen?! Gebe die Frage einfach mal zurück :D.
    In der Grundversion hatte ich den Ochsenkarren drin, doch irgendwie wollte ich etwas mehr Fantasy hineinbringen und ein naturverbundenes Volk, dass ein Insekt als Nutztier nutzt, wäre schon nicht schlecht.

    Zu den Fliegen:
    Jo auch da hatte ich nichts drin in meiner ürsprünglichen Version. Aber finde das eben sehr exotisch und auch treffend, da die Fliege ja auch ein sehr sauberes Tier ist. Und auch oft bei Verwesungen anwesend ist, dass die Nachlebenvorstellung bekräftigt. Die Idee mit der Segnung kam mir erst mit dieser Nachlebenvorstellung, ist auf jeden Fall etwas entfremdend. Aber denke werde das so lassen, da das Tier durch seine säuberne Funktion irgendwie auch den Charakter von Heishira wiederspiegelt.
    Wobei denke werde die Segnung nur am heiligen Steinbrunnen machen, eine normale Fliege auf der Stirn ist schon irgendwie affig :P. Denke werde die Fliegenart mal demnächst beschreiben, sie muss schon was besonderes sein.

    Zu den Hathii:
    Nein (das Militär folgt wahrscheinlich morgen). Die Hathii sind nur in den Kriegsdisziplinen ausgebildet, da sie in den Kriegen dann zu den kämpfenden Truppen zählen, die sie zum einen durch ihrem Glauben und ihre Kampfkunst, aber auch ihre Magie unterstützen.
    Im, Grunde genommen müssten die Hathii ähnlich gut wie ein normaler Soldat kämpfen können, jedoch gibt es natürlich auch hier fähigere Krieger, die durch ihren religiösen Rang natürlich dann noch höher angesehen werden als beispielsweise ein ähnlich starker Kämpfer.
    Jedoch muss jeder höhere Offizier von den Hathii in einem komplexeren Ritual überprüft werden, ob Hathor ihn für würdig hält, die Truppen Nalingturs zu führen.

  • Ja, gefällt mir gut. Eine Sache zum Standort. Wenn du die Dunkelfeen auch für die Svarge bekannt machen willst, dann müssen die Nalingtur auf Toreia leben und dann müsste man sagen, dass die Svarge auch im Gebirge Feenstein wohnen, welches dann logischerweise auch auf Toreia liegt. Denn, wenn die Svarge auf dem Kontinent leben, wären keine Kontakte zu den Dwarfen möglich. Ich selbst hätte kein Problem damit, die Svarge im Feenstein anzusiedeln, dann müssten dort aber Goldvorkommen sein. Im Zweifelsfall könnte ich den Svargenbeitrag natürlich so umschreiben, dass sie Seehandel mit den Dwarfen treiben - direkte Beziehungen der Svarge und der Nalingtur wären auf jeden Fall unausweichlich.

  • Meine grundliegende Idee ist bei der Idee mit den Svargen gewesen, dass Feenstein eben ein spezielles Metall ist, das in manchen tieferen Stollen auftritt. Und dieses Metall kann eben in mehreren Gebirgen vorkommen, es soll eben ein Material sein, dass als Standardmetall dient, das mehrere Völker nutzen. Da es jedoch erst in tieferen Gefilden des Gebirges auftauchen, siedeln sich dort dann auch eher die Dunkelfeen an.
    Eine andere Möglichkeit wären das Angleichen des Standortes, wobei man dann das Gebirge Feenstein etwas größer machen würde und weit über die Grenze Nalingturs hinaus erstreckt...

    Die Dunkelfeen sollen eben eine Feenart tief unter der Erde sein und vielleicht sogar im Nielicht bekannt sein. Die Besonderheit ist eben das sie von diesem Metall irgendwie magisch angezogen werden.

  • Klasse Beschreibung... finde alles sehr stimmig und liebevoll ausgearbeitet :)

  • [i]Besten Dank für das tolle Feedback an Lexus, Julia, Shia und Caraz. Ist inzwischen was zusammen gekommen, bin derzeit am Grübeln mit den Riesenfliegen und dem Riesenkäfern. Aber heute werde ich mit der Politik und dem Militär Nalingturs ausseinandersetzen.
    [/i]

    [b]Bildungssystem:[/b]
    Ab dem fünftem bis zum zehnten Lebensjahr muss jedes Kind zur Schule gehen, dort lernt es die wichtigsten Grundlagen für das weitere Leben. Es erlernt dort u.a. Mathematik, Lesen, Schreiben, Zeichnen, die wichtigste Fremdsprache, Sport und theorethische Magie. Dies bedeutet nicht das alle Kinder magiebegabt sind, jedoch alle sollen erfahren, was die Heishii und Hathii in diesem Rahmen für Zaubersprüche wirken können. Ausserdem werden somit neue Schüler mit der Gabe der Magie für die Akademie in Ulow gefunden, die nach dem dreizehnten Lebensjahr dann dort in den magischen und religiösen Künsten ausgeblidet wird, während die anderen mit vierzehn Jaren dann zur Armee gehen müssen.

    [b]Militär:[/b]
    Nach der schulischen Bildung folgt bei den Nalingturianern ab dem vierzehnten Lebensjahr die militärische Ausbildung. Hier wird keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau gemacht und ist leider nötig, da jeder Nalingturianer/-in in den heutigen Zeiten Naligna verteidigen können muss. Die einzige Ausnahme dieser Wehrpflicht sind die Heishii oder Hathii Anwärter, die in Ulow zu den Gelehrten, Geistigen und Magier des Landes in einer Person geformt werden.
    Drei Jahre dauert diese Ausbildung und man erlernt dort den Umgang mit den traditionellen Waffen wie dem Bogen, dem Speer, aber auch dem Stab oder auch dem Schwert. Jedoch wird hier sehr viel wert auf die typische nalingturianische Waffe gelegt, dem Bogen, den jeder Nalingturianer mit Stolz nach seiner "Wehrpflicht" trägt. Natürlich legen die Ausbilder hier auch viel Wert auf die Kriegskunst, wobei hier neben den nalingturianischen Taktiken und Strategien auch die Taktiken der anderen Völker behandelt werden, die bekannt sind.
    Nach drei Jahren werden die Nalingturianer wieder entlassen und können ihren weiteren Lebensweg selbst bestimmen. So können sie eine Lehre machen und einen Beruf ergreifen oder auch bei der Armee bleiben und das stehende Herr Nalingturs unterstützen.
    Hier wird dem neuen Rekruten eine Zweitwaffe zugewiesen, mit der am besten umgehen kann, neben dem Bogen. Nach dieser Waffe werden sie in Einheiten unterteilt, und somit entstehen Kampfstab und Speer- auch Schwertkämpfereinheiten, die das Rückrat des Heeres bildet. Fast alle Einheiten tragen den für die Armee Nalignas typische Hartholzpanzer, die ein Kompromiß zwischen Panzerung und Beweglichkeit bietet. Einige Truppenteile verwenden neben einem Hartholzhelm auch noch Armschienen aus selbigen Material.
    Neben diesem Rückrat gibt es noch einige spezialisierte Einheiten oder auch Eliteregimenter. Einige Nalingturianer werden so zu den Geschützmeistern, die in den verschiedensten Siedlungen stationiert werden, um die wenigen Ballisten des Landes zu bedienen. Ausserdem gibt es auch noch sogenannte Pioniere, die im Verteidigungsfall, die Abwehranlagen in den Städten überprüfen und reparieren sollen oder auch neue Verteidigungsanlagen erstellen können. Reiterei besitzt die Nalingturianische Armee nicht, sie verfügen nur über einige Botenreiter, die neben den Botenvögeln zur Nachrichtenübergabe eingesetzt werden.
    Die besten 50 Bogenschützen des Landes bilden das Eliteregiment der Zwergenwehr, die ihrem Namen auf die zwergischen Armbrüste zurückführen, die während der kurzen Handelsperiode mit den Zwergen dank des Graustahls (Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt) ins Land geholt wurden. Sie werden im speziellen gegen stark gepanzerte Truppen eingesetzt und die Kombination von rüstungsbrechenden Waffen mit der Zielstrebigkeit der nalingturianischen Schützen hat sich schon in den angrenzenden Reichen herumgesprochen.
    Ausschließlich Männer, die sich mit dem reinen Aspekt von Hathor verbunden fühlen und von den Hathii für würdig empfunden werden, können sich den Hathorjüngern anschliessen, die die persöhnliche Garde der Hathii darstellt. Seit dem großen Bruderkrieg (Erklärung später) sind die Hathii den Heishii gegenüber sehr misstrauisch geworden und haben diese Leibwächter ins Leben gerufen. Sie tragen ausschließlich Nahkampfwaffen, wobei dies überwiegend Schwerter, Parierdolche oder Dolche sind. Sie kämpfen mit zwei Waffen, jede in einer Hand, und zählen zu den besten Nahkämpfern Nalingturs und werden gerade deswegen sehr von den Kriegsherren geschätzt. Ihr Erkennungsmerkmal sind die Haare, die durch die Färbung und das Hochstellen durch einem bestimmten Baumwachs, einer brennenden Flamme ähneln. Ansonsten variieren sie Uniformen, Waffen und Aussehen, so dass oft zwischen einigen Hathorjüngern nur die Haare das Verbindungsmerkmal zu sein scheint.
    Eine weitere in anderen Reichen eher unbekannte Einheit ist mit grossen Zweihandäxten bewaffnet und nennen sich selber Baumwächter. Sie sind die einzigen schwerer gepanzerten Einheiten der Nalingturianer und können sich gegen fast alle Gegner behaupten. Die Hartholzrüstungen jener Soldaten scheint einen metallischen Ton aufzuweisen und soll angeblich mit diesem versetzt worden sein. Ausserdem sind diese Rüstungen an einigen Stellen mit Moos, Gras oder anderen Pflanzen verwachsen sein, was der Grund für ihren Namen ist. Gerüchtezufolge sollen in der Herstellung dieser Rüstungen die Hathii und Heishii zusammenarbeiten, und somit beide Aspekte der beiden Geschwister verbinden. Im Volksmund wird diese Einheit daher auch Mittler genannt werden. Diese Einheit stellt auch die Leibgarde des Königs, der von zehn Baumwächtern fast zu jedem Zeitpunkt begleitet wird.
    Und nun noch zu den bekanntesten und vielleicht in anderen Reichen gefürchtesten nalingturianischen Einheit, den Waldläufern. Ausgestattet mit einem unglaublichen Orientierungssinn, können sie in Wälder fast mit der Umgebung verschmelzen, so dass nur ein sehr geschultes Auge sie noch erkennen kann. Hierzu dienen Tarnumhänge, die mit dem Wald dirket bewachsen zu sein scheinen.
    Jedoch haben sie einige Fähigkeiten, wodurch man sie von den normalen Spähern eindeutig abgrenzen kann. Ihr Umgang mit dem Bogen wird nur noch von der Zwergenwehr übertroffen und ihre Fähigkeit unschöne Überraschung in Form von Gruben oder heranrasenden Baumstämmen für Feinde in den Wäldern zurückzulassen, macht sie schon fast zu einem Mythos bei den Nalingturianern. In der Nalingturianischen Armee sind sie zudem die flexibelste Einheit, so wird der Umgang neben Bogen und Schwert auch mit Wurfdolchen aber auch mit der Bola gepflegt, einer Schlinge mit zwei Gewichten, die sich rasch um die Beine oder den Körper von Gegnern wickeln kann und ihn somit zu Boden zwingen kann. Ihre Kampfdoktrin ist sehr unkonventionell, jedoch auf den Erfolg ausgelegt. Zu ihr gehören der Einsatz von verschiedenen Pulvern, die in Beuteln auf den Boden geworfen, Rauch erzeugen oder einen Menschen angeblich bewußtlos machen können.
    Sie bilden das aktiviste Element des Heeres, da sie zum einen die Grenzen des Waldes ständig überwachen und bewachen und somit auch die Eindringlinge als erste stellen und zum anderen durch ihre Kampferfahrung meist die ersten Einheiten sind, die zu Verbündeten geschickt werden.

    [color=blue]Dieser Teil beschäftigt sich mit zwei wichtigen Waldläufern Nalingtur. Wer also jetzt schon von der Länge des Beitrages eingenommen ist, sollte ihn also überspringen oder später lesen, wobei die Hintergundsgeschichte von dem Rollenspielcharakter etwas beleuchtet wird :D. [/color]
    [i]Der bekannteste Waldläufer war Therim Zurgas, der alleine mit Hilfe seiner Fähigkeiten mehrere Dutzend Gegner (später mehr zum Gegnertyp dazu) mehrere Stunden aufhielt und über zwei Dutzend erledigte, bevor er schon aus mehreren Wunden blutend, von einem Pfeil in der Brust seinen Lebenssaft aushauchte. Seit diesen Zeiten ist er der Schutzheilige des Waldes und wurde von den Hathii heilig gesprochen und wird auch vor allem von den Hathoranhänger als solcher verehrt, obwohl Therim selber nicht viel für den Gott übrig hatte.

    Der derzeit bekannteste noch lebende Waldläufer ist der gefallene Ferinor Eschengrund und um ihn ranken sich schon zu seinen Lebzeiten Legenden. Er war der Bruder des heute sehr bekannten hoch angesehenden Heishii Herus Eschengrund, der die Geschichte von ganz Nalingturs in späteren Jahren einschneidend verändern sollte.
    Ferinor sollte eines Tages seine große Liebe Malina Breitenbach und ihren Mann, den hohen Offizier der Baumwächter Gerion Middenwald, in ihrem Haus tätlich angegriffen und schwer verwundet haben sollte, so dass erst die Wächter ihn mittels Gewalt zur Vernunft bringen konnten. Der Prozess war kurz und einschneidend in die Geschichte Nalingturs. So wurde Ferinor Eschengrund zum ersten Gefallenen des reiches, was die höchste Strafe im nalingturianischen Recht ist. Er verlor sämtliche Privilegien und wurde aus dem Reich verbannt, durfte nur seine Ausrüstung behalten. Man munkelte damals, dass der Vater von Malina, Erwon Breitenbach, ein hoher Politiker des Reiches, seine Finger im Spiel hatte, da er Ferinor das Recht der Ehe mit seiner Tochter schon in jungen Jahren verwehrt hatte, da Ferinor aus einfachen Verhältnissen stammte.
    Wie dem auch sei, Ferinor wurde des Landes verwiesen und es kamen viele Geschichten über eine unglückliche Liebe auf, aber auch dem rachsüchtigen Liebhaber. In späteren Jahren hiess es sogar es sollte eine Dreiecksbeziehung gegeben haben, zwischen Ferinor und Malina wie auch Sarin, einer Waldläuferin, die mit Ferinor Dienst getan hatte, und ihn mehrfach im Gefängnis besucht hatte. Fakt ist auf jedem Fall das dem ersten Gefallenen später mehrere folgen würden.[/i]

    [b]Ausbildung in der Akademie Ulows:[/b]
    Wenn ein Kind oder Jugendlicher von den lehrenden Heishii und Hathii in der Schule als würdig empfunden wurde, den Weg des Göttins oder ihres Bruders zu beschreiten, werden diese vorgemerkt. So bekommen diese Ausgewählten nach der Schule ein neues Zuhause in der Akademie von Ulow, dem neben dem Königspalastes vielleicht beeindruckensten Gebäude Nalingturs. Hierdurch ist ihr Weg vorbestimmt, noch nie hat ein solcher Anwärter je den Pfad des Gottes oder der Göttin verlassen. In den Hallen der Akademie beginnt ihr lernreiches Leben, da die Heishii und Hathii, auch wenn sie sehr verschieden erscheinen, die einzigen Gelehrten des Landes sind. So vereinigen diese beiden Gruppen die Religion, die Magie, wie auch das Wissen.
    Ihre Akademiezeit ist sehr unterschiedlich, da sie erst in den Rang eines Götterdieners kommen, wenn sie von den Heishii oder Hathii ernannt werden. Gerüchtezufolge soll der derzeitige höchste Heishii Herus Eschengrund diese Ausbildung innerhalb von zwei Jahren gemeistert haben, wohingegen die in dieser Zeit in Kathil predigende höchste Hathii Jeria Feuerweide angeblich über acht Jahre hier verbringen musste.
    Jedoch mit der Weihe endet nicht das Lernen, da jeder Heishira oder Hathor Auserwählte ein Quell des Wissen für das nalingturianische Volk sein muss. So gibt es in allen Tempel des Landes immer größer werdene Bibliotheken, die vor allem von den Heishii genutzt werden. Auch wenn sich die Hathii nur auf bestimmte Bereiche konzentrieren, wie z.B. die Kriegskunst, sind sie trotzdem genauso wißbegierig wie ihre Brüder und Schwestern der Göttin.

    [i]Ist leider wieder super lang geworden, hoffe es ist nicht zu trocken zum Lesen, morgen folgt dann die Politik.[/i]

  • So habe noch einmal über die Lage überlegt, es sollte ein großes Wald zwischen zwei Reichen sein, wobei noch ein drittes Reich an den Wald grenzt (vielleicht ebenfalls zwischen den beiden Reichen). Dieses Reich soll eine Bedrohung für Nalingtur darstellen, bin noch am Überlegen. Vielleicht Goblin oder Orks, die das Holz Nalingturs für Feuer und Schmieden brauchen, aber dabei immer so brutal vorgehen, dass eine tiefe Feindschaft zwischen den beiden Völkern entstanden ist. Oder vielleicht eigndet sich ein anderes Volk noch besser, vielleicht die Nachok oder naja, könnt ja mal eure Ideen hier schreiben, auch zur Lage, bevorzuge immer noch die Mitte der Halbinsel...
    ach noch ein kleiner Zusatz:
    [b]
    Währungssystem:[/b]
    Die eigene Währung des Reiches besteht aus Holz, das aus dem holz von einem der durch Heishira gesegneten Bäume erstellt wird. Es scheint im geringen Masse magisch versetzt zu sein und erzeugt dadurch einen leichten grünlichen Schein. Die Form ist immer rund und die Lochung bestimmt den Wert der Münze. Der Name und der Wert der Währung heißt Naligna und wird auch in selbigen bemessen. Neben dieser Währung sind auch noch Währungen umliegender Reiche im Umlauf.

  • Soo grad ne neuere Version der Karte von Gerelia in die Galerie gestellt (diesmal mit Maßstab [1 Meile ~ 1 Kilometer]):
    http://galerie.weltenportal.org/v/karten/skizzen/gerelia-01.png

    Damit sollte sich einigermaßen die Größe abschätzen lassen.
    Was die Lage angeht, hab ich kein Problem mit der nordischen Halbinsel. Wir reden doch von dem nördlichsten Kreuz auf deiner Karte oder?
    Persönlich auch ganz gut vorstellen könnte, daß der von dir beschriebene Wald im Norden an die westlichen Königreiche angrenzt. Dann könnte man drüber noch die Achong von Lexus ansiedeln und schon hättest du mindestens zwei Völker, die dir nicht feindlich gesinnt sind, aber auch nicht unbedingt die dicken Freunde sind. Noch dazu hättest du die wilden Ebenen im Osten direkt an deinem Reich und da haben wir schonmal von geredet, daß da durchaus auch Orks oder ähnliches leben könnte. Nur mal so als Gedankenspiel. Falls dich das irgendwie ansprechen sollte, müßte man sich natürlich nochmal mit Lexus kurzschließen.

    Ich laß mal großzügig alles aus, wozu ich keine direkten Vorschläge oder Anmerkungen habe. (Komm eh kaum noch nach alles zu lesen und zu antworten.)

    Was die 'Borkenkäfer' angeht, kannst du irgendwas völlig neues machen. Vielleicht ist das einfach nur irgend ne extrem große Käferart, die hald nur in diesem Wald vorkommt. Müssen sich ja nicht unbedingt von Bäumen ernähren (wär bestimmt nich einfach für nen 2 Meter Käfer nen Baumraufzulaufen), sondern vielleicht leben die hald einfach nur am Boden. Vielleicht sind die relativ selten (jetz mal mit anderen Insekten verglichen) und ernähren sich hald so einfach von irgendwelchen Büschen oder Wurzeln oder sonstwas. Genaue Vorstellung hab ich im Moment nicht. Mir fallen nur immer wieder Höhlen ein und, daß sich die Käfer vergraben. Aber keine Ahnung wieso sie das tun sollten. Vielleicht macht ja wer anders was draus.

    Die Diskussion mit Toreia hab ich übrigens nich ganz verstanden. Was haben Dunkelfeen oder Svargen mit Toreia zu tun?

    Und was die Geschichten zu den Helden angeht würd ich da durchaus vielleicht nen eigenen Thread draus machen. Vielleicht willste ja nochma mehr zu sagen?

  • Die Lage auf der Karte mit dem angrenzen an die westlichen Königreiche wäre ok, würde nur persöhnlich eher ein Reich zwischen den Achongs lassen, da sich die beiden Völker in ihren Grundzügen in gewisser Weise ähneln. Müsstest mir dann nur das Siedlungsgebiet einfach zeigen ;).

    Das mit den Riesenkäfern verschiebe ich nach hinten, das werde ich mir noch einmal durch den Kopf gehen lassen, sobald ich die Beschreibungen von Nalingtur abgeschlossen habe.
    Ich weiß, dass ich ziemlich viel in sehr kurzer Zeit geschrieben habe, und wahrscheinlich nur die wenigsten überhaupt zum Lesen kommen, kenne ich ja auch selbst. Daher werde ich nun erstma eine kurze Pause von 2-3 Tagen einlegen.

    Kann es hier ein weiteres Mal posten: Die Dunkelfeen sollen nicht nur im Feenstein vertreten sein, sondern eine normalerweise unter der Erde lebende Feenart sein, die sich nun mal von einer gewissen Metallart angezogen werden. Daher wäre meine Idee dazu vielleicht auch in den tieferen Bereichen Dâses anzusiedeln. Eine Art von Wesen, die nun mal von sehr tiefen Zonen bis zu den tieferen Bergwerken von den oberirdischen Bewohnern reicht. Sie soll nicht an eine Region somit gebunden sein, und eben in manchen Bergwerken vorkommen, wo das besagte Metall gefunden werden kann. Ich denke werde dazu morgen oder die kommenden Tagen mal einen Post erstellen.

    Die Idee mit den Helden zumindest von dem Heiligen werde ich irgendwo noch einmal ausformulieren, aber ich denke das Ferinor wichtig für die weitere Entwicklung in Nalingtur werden wird, da er der erste Gefallene des Reiches ist... aber vielleicht folgt dort auch noch ein Thread.

    Weitere Themen zu Nalingtur wie Politik Geschichte aber auch Berufe werde ich erst einmal etwas zurückstufen, da denke ich dank der Masse meiner Texte nur die wenigstens auf dem neuesten Stand bleiben. Daher werde ich wohl erst am Wochenende wieder dazu etwas posten, muss jetzt sowieso ein paar Dinge regeln und wieder für Klausuren lernen. In diesem Sinne habt eine geruhsame Nacht...