[i]Besten Dank für das tolle Feedback an Lexus, Julia, Shia und Caraz. Ist inzwischen was zusammen gekommen, bin derzeit am Grübeln mit den Riesenfliegen und dem Riesenkäfern. Aber heute werde ich mit der Politik und dem Militär Nalingturs ausseinandersetzen.
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[b]Bildungssystem:[/b]
Ab dem fünftem bis zum zehnten Lebensjahr muss jedes Kind zur Schule gehen, dort lernt es die wichtigsten Grundlagen für das weitere Leben. Es erlernt dort u.a. Mathematik, Lesen, Schreiben, Zeichnen, die wichtigste Fremdsprache, Sport und theorethische Magie. Dies bedeutet nicht das alle Kinder magiebegabt sind, jedoch alle sollen erfahren, was die Heishii und Hathii in diesem Rahmen für Zaubersprüche wirken können. Ausserdem werden somit neue Schüler mit der Gabe der Magie für die Akademie in Ulow gefunden, die nach dem dreizehnten Lebensjahr dann dort in den magischen und religiösen Künsten ausgeblidet wird, während die anderen mit vierzehn Jaren dann zur Armee gehen müssen.
[b]Militär:[/b]
Nach der schulischen Bildung folgt bei den Nalingturianern ab dem vierzehnten Lebensjahr die militärische Ausbildung. Hier wird keine Unterscheidung zwischen Mann und Frau gemacht und ist leider nötig, da jeder Nalingturianer/-in in den heutigen Zeiten Naligna verteidigen können muss. Die einzige Ausnahme dieser Wehrpflicht sind die Heishii oder Hathii Anwärter, die in Ulow zu den Gelehrten, Geistigen und Magier des Landes in einer Person geformt werden.
Drei Jahre dauert diese Ausbildung und man erlernt dort den Umgang mit den traditionellen Waffen wie dem Bogen, dem Speer, aber auch dem Stab oder auch dem Schwert. Jedoch wird hier sehr viel wert auf die typische nalingturianische Waffe gelegt, dem Bogen, den jeder Nalingturianer mit Stolz nach seiner "Wehrpflicht" trägt. Natürlich legen die Ausbilder hier auch viel Wert auf die Kriegskunst, wobei hier neben den nalingturianischen Taktiken und Strategien auch die Taktiken der anderen Völker behandelt werden, die bekannt sind.
Nach drei Jahren werden die Nalingturianer wieder entlassen und können ihren weiteren Lebensweg selbst bestimmen. So können sie eine Lehre machen und einen Beruf ergreifen oder auch bei der Armee bleiben und das stehende Herr Nalingturs unterstützen.
Hier wird dem neuen Rekruten eine Zweitwaffe zugewiesen, mit der am besten umgehen kann, neben dem Bogen. Nach dieser Waffe werden sie in Einheiten unterteilt, und somit entstehen Kampfstab und Speer- auch Schwertkämpfereinheiten, die das Rückrat des Heeres bildet. Fast alle Einheiten tragen den für die Armee Nalignas typische Hartholzpanzer, die ein Kompromiß zwischen Panzerung und Beweglichkeit bietet. Einige Truppenteile verwenden neben einem Hartholzhelm auch noch Armschienen aus selbigen Material.
Neben diesem Rückrat gibt es noch einige spezialisierte Einheiten oder auch Eliteregimenter. Einige Nalingturianer werden so zu den Geschützmeistern, die in den verschiedensten Siedlungen stationiert werden, um die wenigen Ballisten des Landes zu bedienen. Ausserdem gibt es auch noch sogenannte Pioniere, die im Verteidigungsfall, die Abwehranlagen in den Städten überprüfen und reparieren sollen oder auch neue Verteidigungsanlagen erstellen können. Reiterei besitzt die Nalingturianische Armee nicht, sie verfügen nur über einige Botenreiter, die neben den Botenvögeln zur Nachrichtenübergabe eingesetzt werden.
Die besten 50 Bogenschützen des Landes bilden das Eliteregiment der Zwergenwehr, die ihrem Namen auf die zwergischen Armbrüste zurückführen, die während der kurzen Handelsperiode mit den Zwergen dank des Graustahls (Erklärung zu einem späteren Zeitpunkt) ins Land geholt wurden. Sie werden im speziellen gegen stark gepanzerte Truppen eingesetzt und die Kombination von rüstungsbrechenden Waffen mit der Zielstrebigkeit der nalingturianischen Schützen hat sich schon in den angrenzenden Reichen herumgesprochen.
Ausschließlich Männer, die sich mit dem reinen Aspekt von Hathor verbunden fühlen und von den Hathii für würdig empfunden werden, können sich den Hathorjüngern anschliessen, die die persöhnliche Garde der Hathii darstellt. Seit dem großen Bruderkrieg (Erklärung später) sind die Hathii den Heishii gegenüber sehr misstrauisch geworden und haben diese Leibwächter ins Leben gerufen. Sie tragen ausschließlich Nahkampfwaffen, wobei dies überwiegend Schwerter, Parierdolche oder Dolche sind. Sie kämpfen mit zwei Waffen, jede in einer Hand, und zählen zu den besten Nahkämpfern Nalingturs und werden gerade deswegen sehr von den Kriegsherren geschätzt. Ihr Erkennungsmerkmal sind die Haare, die durch die Färbung und das Hochstellen durch einem bestimmten Baumwachs, einer brennenden Flamme ähneln. Ansonsten variieren sie Uniformen, Waffen und Aussehen, so dass oft zwischen einigen Hathorjüngern nur die Haare das Verbindungsmerkmal zu sein scheint.
Eine weitere in anderen Reichen eher unbekannte Einheit ist mit grossen Zweihandäxten bewaffnet und nennen sich selber Baumwächter. Sie sind die einzigen schwerer gepanzerten Einheiten der Nalingturianer und können sich gegen fast alle Gegner behaupten. Die Hartholzrüstungen jener Soldaten scheint einen metallischen Ton aufzuweisen und soll angeblich mit diesem versetzt worden sein. Ausserdem sind diese Rüstungen an einigen Stellen mit Moos, Gras oder anderen Pflanzen verwachsen sein, was der Grund für ihren Namen ist. Gerüchtezufolge sollen in der Herstellung dieser Rüstungen die Hathii und Heishii zusammenarbeiten, und somit beide Aspekte der beiden Geschwister verbinden. Im Volksmund wird diese Einheit daher auch Mittler genannt werden. Diese Einheit stellt auch die Leibgarde des Königs, der von zehn Baumwächtern fast zu jedem Zeitpunkt begleitet wird.
Und nun noch zu den bekanntesten und vielleicht in anderen Reichen gefürchtesten nalingturianischen Einheit, den Waldläufern. Ausgestattet mit einem unglaublichen Orientierungssinn, können sie in Wälder fast mit der Umgebung verschmelzen, so dass nur ein sehr geschultes Auge sie noch erkennen kann. Hierzu dienen Tarnumhänge, die mit dem Wald dirket bewachsen zu sein scheinen.
Jedoch haben sie einige Fähigkeiten, wodurch man sie von den normalen Spähern eindeutig abgrenzen kann. Ihr Umgang mit dem Bogen wird nur noch von der Zwergenwehr übertroffen und ihre Fähigkeit unschöne Überraschung in Form von Gruben oder heranrasenden Baumstämmen für Feinde in den Wäldern zurückzulassen, macht sie schon fast zu einem Mythos bei den Nalingturianern. In der Nalingturianischen Armee sind sie zudem die flexibelste Einheit, so wird der Umgang neben Bogen und Schwert auch mit Wurfdolchen aber auch mit der Bola gepflegt, einer Schlinge mit zwei Gewichten, die sich rasch um die Beine oder den Körper von Gegnern wickeln kann und ihn somit zu Boden zwingen kann. Ihre Kampfdoktrin ist sehr unkonventionell, jedoch auf den Erfolg ausgelegt. Zu ihr gehören der Einsatz von verschiedenen Pulvern, die in Beuteln auf den Boden geworfen, Rauch erzeugen oder einen Menschen angeblich bewußtlos machen können.
Sie bilden das aktiviste Element des Heeres, da sie zum einen die Grenzen des Waldes ständig überwachen und bewachen und somit auch die Eindringlinge als erste stellen und zum anderen durch ihre Kampferfahrung meist die ersten Einheiten sind, die zu Verbündeten geschickt werden.
[color=blue]Dieser Teil beschäftigt sich mit zwei wichtigen Waldläufern Nalingtur. Wer also jetzt schon von der Länge des Beitrages eingenommen ist, sollte ihn also überspringen oder später lesen, wobei die Hintergundsgeschichte von dem Rollenspielcharakter etwas beleuchtet wird :D. [/color]
[i]Der bekannteste Waldläufer war Therim Zurgas, der alleine mit Hilfe seiner Fähigkeiten mehrere Dutzend Gegner (später mehr zum Gegnertyp dazu) mehrere Stunden aufhielt und über zwei Dutzend erledigte, bevor er schon aus mehreren Wunden blutend, von einem Pfeil in der Brust seinen Lebenssaft aushauchte. Seit diesen Zeiten ist er der Schutzheilige des Waldes und wurde von den Hathii heilig gesprochen und wird auch vor allem von den Hathoranhänger als solcher verehrt, obwohl Therim selber nicht viel für den Gott übrig hatte.
Der derzeit bekannteste noch lebende Waldläufer ist der gefallene Ferinor Eschengrund und um ihn ranken sich schon zu seinen Lebzeiten Legenden. Er war der Bruder des heute sehr bekannten hoch angesehenden Heishii Herus Eschengrund, der die Geschichte von ganz Nalingturs in späteren Jahren einschneidend verändern sollte.
Ferinor sollte eines Tages seine große Liebe Malina Breitenbach und ihren Mann, den hohen Offizier der Baumwächter Gerion Middenwald, in ihrem Haus tätlich angegriffen und schwer verwundet haben sollte, so dass erst die Wächter ihn mittels Gewalt zur Vernunft bringen konnten. Der Prozess war kurz und einschneidend in die Geschichte Nalingturs. So wurde Ferinor Eschengrund zum ersten Gefallenen des reiches, was die höchste Strafe im nalingturianischen Recht ist. Er verlor sämtliche Privilegien und wurde aus dem Reich verbannt, durfte nur seine Ausrüstung behalten. Man munkelte damals, dass der Vater von Malina, Erwon Breitenbach, ein hoher Politiker des Reiches, seine Finger im Spiel hatte, da er Ferinor das Recht der Ehe mit seiner Tochter schon in jungen Jahren verwehrt hatte, da Ferinor aus einfachen Verhältnissen stammte.
Wie dem auch sei, Ferinor wurde des Landes verwiesen und es kamen viele Geschichten über eine unglückliche Liebe auf, aber auch dem rachsüchtigen Liebhaber. In späteren Jahren hiess es sogar es sollte eine Dreiecksbeziehung gegeben haben, zwischen Ferinor und Malina wie auch Sarin, einer Waldläuferin, die mit Ferinor Dienst getan hatte, und ihn mehrfach im Gefängnis besucht hatte. Fakt ist auf jedem Fall das dem ersten Gefallenen später mehrere folgen würden.[/i]
[b]Ausbildung in der Akademie Ulows:[/b]
Wenn ein Kind oder Jugendlicher von den lehrenden Heishii und Hathii in der Schule als würdig empfunden wurde, den Weg des Göttins oder ihres Bruders zu beschreiten, werden diese vorgemerkt. So bekommen diese Ausgewählten nach der Schule ein neues Zuhause in der Akademie von Ulow, dem neben dem Königspalastes vielleicht beeindruckensten Gebäude Nalingturs. Hierdurch ist ihr Weg vorbestimmt, noch nie hat ein solcher Anwärter je den Pfad des Gottes oder der Göttin verlassen. In den Hallen der Akademie beginnt ihr lernreiches Leben, da die Heishii und Hathii, auch wenn sie sehr verschieden erscheinen, die einzigen Gelehrten des Landes sind. So vereinigen diese beiden Gruppen die Religion, die Magie, wie auch das Wissen.
Ihre Akademiezeit ist sehr unterschiedlich, da sie erst in den Rang eines Götterdieners kommen, wenn sie von den Heishii oder Hathii ernannt werden. Gerüchtezufolge soll der derzeitige höchste Heishii Herus Eschengrund diese Ausbildung innerhalb von zwei Jahren gemeistert haben, wohingegen die in dieser Zeit in Kathil predigende höchste Hathii Jeria Feuerweide angeblich über acht Jahre hier verbringen musste.
Jedoch mit der Weihe endet nicht das Lernen, da jeder Heishira oder Hathor Auserwählte ein Quell des Wissen für das nalingturianische Volk sein muss. So gibt es in allen Tempel des Landes immer größer werdene Bibliotheken, die vor allem von den Heishii genutzt werden. Auch wenn sich die Hathii nur auf bestimmte Bereiche konzentrieren, wie z.B. die Kriegskunst, sind sie trotzdem genauso wißbegierig wie ihre Brüder und Schwestern der Göttin.
[i]Ist leider wieder super lang geworden, hoffe es ist nicht zu trocken zum Lesen, morgen folgt dann die Politik.[/i]