Irgendwie mal wieder ein paar nalingturianische Einfälle gehabt :D.
[b]Jaminor, das heilige Tier der Heishira[/b]
Die Jaminorfliege ist ein magisches Wesen, was nach der nalingturianischen Sichtweise direkt von Heishira erschaffen worden ist. Sie finden sich an kleinen Wasserstellen wieder, die die Heishii als heilig ansehen und dort Schreine und teilweise auch ihre Tempel gebaut haben. Jedoch ist diese Fliegenart in den anderen Reichen auch nicht unbekannt, so dass sie auch an manchen kleinen Tümpeln oder Seen leben. An dem grossen Heishira Heiligtum am Feenstein lebt eine grosse Population dieser Fliegenart.
Diese Fliegenart hebt sich von dem Rest ihrer Art allein schon aufgrund ihrer Größe ab. Somit erreichen ausgewachsene Jaminorfliegen die Größe von einer Faust. Der Körper der Fliege schimmert grün und blau, wobei sich die Farbe bzw. die Farbtöne jeweils nach dem Blickwinkel des Betrachters verändern. Die facettenhaften Augen sind hingegen pechschwarz, genauso wie die Beine und der Rüssel. EIne Besonderheit dieser Fliege ist es, dass sie als magischer Zauberspeicher dienen kann und astrale Energie in ihrem Körper aufnehmen können. Hierdurch können die Heishi an ihren heiligen Stätten die astrale Macht ihrer heiligen Tiere nutzen. Einige hohe Heishii haben zudem gelernt Jaminors an sich zu binden, so dass sie auch diese Macht ausserhalb ihrer Heiligtümer nutzen können. Sobald ein Heishii auf die Zauberkraft eines Jaminors zurückgreift, bildet sich eine hellblaue schimmernde Aura um die Fliege aus, dass sich mit der Aura des Heishii verbindet. Einigen wenigen Heishii gelingt es sogar zwei Fliegen an sich zu binden, wodurch sie über einen grossen Vorrat an astraler Magie verfügen.
Der junge Heishii-Priester Herus Eschengrund , der in der aktuellen Zeit als Nachfolger des ehrwürdigen Vorsteher des Heishira-Kults Merdalf Brinstein angesehen wird, ist es mit seinen jungen 25 Jahren gelungen 4 Jaminors an sich zu binden. Aufgrund dieser Tatsache und seiner hohen Begabung in der Ausführung und Manipulation der Wassermagie wird er bei vielen Nalingturianern als grösster Heishirapriester in der jüngsten Geschichte Nalingturs betrachtet. Er hat schon während seiner Akademiezeit grosse Bekanntheit erlangt, als es ihm als erster Heishii gelungen ist, ein Wasserelementar permanent an sich zu binden.
[b]Der Haupttempel der Heishii[/b]
Der Haupttempel der Heishii befindet sich am Feenstein, wo sich ein kleiner See befindet. Dieser See ist von zwei Wasserfällen umgeben, wobei sich in der Mitte des Sees durch die Baumwandler eine "künstliche natürliche" Insel erschaffen worden ist, auf dem sich der Haupttempel dieser Priesterkaste befindet. von ihm ausgehend sind einige weitere kleinere Schreine auf kleineren durch Magie erschaffenden Inseln gebaut worden, die über hölzerne Brücken verbunden sind. Der See selbst wird als heilig angesehen und sein Wasser wird in ganz Nalingtur als heilendes Elixier genutzt, wobei nur die reicheren oder durch Heishira ausgewählten Bewohner des Waldes in Besitz dieses Wassers kommen.
Dieser Tempel wird von den einzigen Ordenskriegern des Heishirakultes, im Volksmund auch die Söldner des Wassers genannt, bewacht. Sie leben im asketischen Einklang mit dem Wasser des See hinter einem der beiden Wasserfälle, wobei keinem Nalingturianer ausser den Heishii bekannt ist, was sich hinter dem Wasserfall befindet. Es rangen sich ebenfalls Gerüchte um den anderen Wasserfall. Einige Nalingturianer glauben, dass sich dort das Hauptheiligtum der Heishi befinden, andere meinen, dass sich dort eine grosse Anzahl an Wasserelementaren befindet.
[b]Hilgrae, Söldner des Wassers, die Ordenskrieger des Heishira Kulturs[/b]
Die Krieger des Ordens sind aus den von den Heishii angeheuerten Söldnerbanden aus dem Krieg zwischen den beiden Kirchen entstanden. In den Elementarkriegen waren die Heishii den Hathii unterlegen, da die wilden Hathii im Nahkampf einen deutlichen Vorteil hatten. Aus diesem Grund heuerten die Heishii Söldner an, die sie im Kampf verteidigten, wodurch im Elementarkrieg ein Patt zwischen den beiden Parteien erreicht wurde. Da aus dieser Zeit die mehr oder weniger ausgeprägte Antipathie zwischen den beiden Priesterkasten entstanden ist, sind aus den überlebenden Söldner die ersten Hilgrae entstanden. Diese Söldner sind von den Heishii speziell unterrichtet worden, wobei sie im speziellen im Kampf gegen Hathii ausgebildet worden sind. In der heutigen Zeit sind diese Krieger fest mit dem Heishiraorden verbunden, wobei aktuelle Schätzungen der Hathii knapp 50 Krieger des Ordens ergeben.
Diese Kämpfer haben den Stabkampf perfektioniert, wobei sie einen speziellen Stab mit verstärkten Feensteinenden benutzten. Weiterhin können die Hilgrae sehr gut mit gebogenen Wurfmessern umgehen, um angreifende Hathii schon vor dem ersten Schlag im Kampf zu stoppen. Zudem verfügen sie über eine schwache astrale Macht, wobei sich die nalingturianischen Gelehrten nicht einigen können, wodurch diese entsteht. Somit existieren Gerüchte, in denen diese Krieger das Wasser des heiligen Sees trinken bis hin zu der Verspeisung von Jaminors. Unbestritten ist aber, dass Hilgrae Zaubersprüche wie z. B. kleine magische Wände aus den Elementen Wasser und Humus erzeugen können. Zudem scheinen sie im Gegensatz zu anderen Nalingturianern aus irgendeinem Grund eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuer zu besitzen.
Ihre Hauptaufgabe ist die Verteidigung des Haupttempels von Heishira. Weiterhin beschützen sie Tempel in den Siedlungen im Wald Naligna, wobei sie in Zeiten, in denen die Beziehung zwischen den Kirchen angespannt sind, auch als Begleitschutz für reisende Heishii eingesetzt werden. Manchmal kann man Hilgrae auch bei Wanderpriestern des Heishira-Kultes in den anderen Reichen antreffen.