Dâse

[Völker] Nalingturianer

  • Hmmm habe gerade noch einmal diesen Threat mir angesehen, ich finde das "politische System" ist nicht zeitgemäß, ich denke ich werde es umstellen. Es soll ein König, der mit Adligen in einem Rat tagt, de über die Geschehnisse in Nalingtur entscheidet.

    Caraz könntest du mir bei der Geschichte für dieses Volk helfen, ich schwimme nämlich in diesem Bereich ziemlich, würde mich sehr freuen: )

  • Ok, in welchen Punkten brauchst du da Hilfe? :)

  • z.B. wo die Nalingturianer herkommen aus welchen Wurzeln sie entstehen und auch bei einem sinnvollen Ausarbeiten des Leitfadens den ich hier im Forum umrissen habe bzw. Zufügen einiger Punkte. Ich habe das nun schon mehrfach versucht, bin aber noch nicht einmal auf eine schlüssige zusammenhängende Geschichte für mein Lieblingsvolk gekommen. Ich weiß aber, dass du gut solche Sachen ausarbeiten kannst und daher würde ich mich freuen, wenn du mir helfen könntest.
    Die Nalingturianer könnten ja vielleicht auch von einem Volk entstammen aus den Ostkönigreichen, wobei mir etwas mehr skandinavischen Wurzeln besser gefallen würden, wobei das ja auch nicht zwingend erforderlich ist.

  • Hmmmm habe gerade mal den Post überflogen und mir sind zwei unschöne Sachen aufgefallen. Zum einen das politische System und zum anderen der Dunkelwald. Während die Politik noch einmal überarbeitet wird, denke ich vielleicht daran den Dunkelwald wieder herauszunehmen. Wäre auf jeden Fall ne Idee für ein hochstufiges Abenteuer :D...

  • hmmmmmmm, interessant was ich damals so geschrieben habe :D

  • Irgendwie mal wieder ein paar nalingturianische Einfälle gehabt :D.

    [b]Jaminor, das heilige Tier der Heishira[/b]

    Die Jaminorfliege ist ein magisches Wesen, was nach der nalingturianischen Sichtweise direkt von Heishira erschaffen worden ist. Sie finden sich an kleinen Wasserstellen wieder, die die Heishii als heilig ansehen und dort Schreine und teilweise auch ihre Tempel gebaut haben. Jedoch ist diese Fliegenart in den anderen Reichen auch nicht unbekannt, so dass sie auch an manchen kleinen Tümpeln oder Seen leben. An dem grossen Heishira Heiligtum am Feenstein lebt eine grosse Population dieser Fliegenart.
    Diese Fliegenart hebt sich von dem Rest ihrer Art allein schon aufgrund ihrer Größe ab. Somit erreichen ausgewachsene Jaminorfliegen die Größe von einer Faust. Der Körper der Fliege schimmert grün und blau, wobei sich die Farbe bzw. die Farbtöne jeweils nach dem Blickwinkel des Betrachters verändern. Die facettenhaften Augen sind hingegen pechschwarz, genauso wie die Beine und der Rüssel. EIne Besonderheit dieser Fliege ist es, dass sie als magischer Zauberspeicher dienen kann und astrale Energie in ihrem Körper aufnehmen können. Hierdurch können die Heishi an ihren heiligen Stätten die astrale Macht ihrer heiligen Tiere nutzen. Einige hohe Heishii haben zudem gelernt Jaminors an sich zu binden, so dass sie auch diese Macht ausserhalb ihrer Heiligtümer nutzen können. Sobald ein Heishii auf die Zauberkraft eines Jaminors zurückgreift, bildet sich eine hellblaue schimmernde Aura um die Fliege aus, dass sich mit der Aura des Heishii verbindet. Einigen wenigen Heishii gelingt es sogar zwei Fliegen an sich zu binden, wodurch sie über einen grossen Vorrat an astraler Magie verfügen.
    Der junge Heishii-Priester Herus Eschengrund , der in der aktuellen Zeit als Nachfolger des ehrwürdigen Vorsteher des Heishira-Kults Merdalf Brinstein angesehen wird, ist es mit seinen jungen 25 Jahren gelungen 4 Jaminors an sich zu binden. Aufgrund dieser Tatsache und seiner hohen Begabung in der Ausführung und Manipulation der Wassermagie wird er bei vielen Nalingturianern als grösster Heishirapriester in der jüngsten Geschichte Nalingturs betrachtet. Er hat schon während seiner Akademiezeit grosse Bekanntheit erlangt, als es ihm als erster Heishii gelungen ist, ein Wasserelementar permanent an sich zu binden.

    [b]Der Haupttempel der Heishii[/b]

    Der Haupttempel der Heishii befindet sich am Feenstein, wo sich ein kleiner See befindet. Dieser See ist von zwei Wasserfällen umgeben, wobei sich in der Mitte des Sees durch die Baumwandler eine "künstliche natürliche" Insel erschaffen worden ist, auf dem sich der Haupttempel dieser Priesterkaste befindet. von ihm ausgehend sind einige weitere kleinere Schreine auf kleineren durch Magie erschaffenden Inseln gebaut worden, die über hölzerne Brücken verbunden sind. Der See selbst wird als heilig angesehen und sein Wasser wird in ganz Nalingtur als heilendes Elixier genutzt, wobei nur die reicheren oder durch Heishira ausgewählten Bewohner des Waldes in Besitz dieses Wassers kommen.
    Dieser Tempel wird von den einzigen Ordenskriegern des Heishirakultes, im Volksmund auch die Söldner des Wassers genannt, bewacht. Sie leben im asketischen Einklang mit dem Wasser des See hinter einem der beiden Wasserfälle, wobei keinem Nalingturianer ausser den Heishii bekannt ist, was sich hinter dem Wasserfall befindet. Es rangen sich ebenfalls Gerüchte um den anderen Wasserfall. Einige Nalingturianer glauben, dass sich dort das Hauptheiligtum der Heishi befinden, andere meinen, dass sich dort eine grosse Anzahl an Wasserelementaren befindet.

    [b]Hilgrae, Söldner des Wassers, die Ordenskrieger des Heishira Kulturs[/b]

    Die Krieger des Ordens sind aus den von den Heishii angeheuerten Söldnerbanden aus dem Krieg zwischen den beiden Kirchen entstanden. In den Elementarkriegen waren die Heishii den Hathii unterlegen, da die wilden Hathii im Nahkampf einen deutlichen Vorteil hatten. Aus diesem Grund heuerten die Heishii Söldner an, die sie im Kampf verteidigten, wodurch im Elementarkrieg ein Patt zwischen den beiden Parteien erreicht wurde. Da aus dieser Zeit die mehr oder weniger ausgeprägte Antipathie zwischen den beiden Priesterkasten entstanden ist, sind aus den überlebenden Söldner die ersten Hilgrae entstanden. Diese Söldner sind von den Heishii speziell unterrichtet worden, wobei sie im speziellen im Kampf gegen Hathii ausgebildet worden sind. In der heutigen Zeit sind diese Krieger fest mit dem Heishiraorden verbunden, wobei aktuelle Schätzungen der Hathii knapp 50 Krieger des Ordens ergeben.
    Diese Kämpfer haben den Stabkampf perfektioniert, wobei sie einen speziellen Stab mit verstärkten Feensteinenden benutzten. Weiterhin können die Hilgrae sehr gut mit gebogenen Wurfmessern umgehen, um angreifende Hathii schon vor dem ersten Schlag im Kampf zu stoppen. Zudem verfügen sie über eine schwache astrale Macht, wobei sich die nalingturianischen Gelehrten nicht einigen können, wodurch diese entsteht. Somit existieren Gerüchte, in denen diese Krieger das Wasser des heiligen Sees trinken bis hin zu der Verspeisung von Jaminors. Unbestritten ist aber, dass Hilgrae Zaubersprüche wie z. B. kleine magische Wände aus den Elementen Wasser und Humus erzeugen können. Zudem scheinen sie im Gegensatz zu anderen Nalingturianern aus irgendeinem Grund eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber Feuer zu besitzen.
    Ihre Hauptaufgabe ist die Verteidigung des Haupttempels von Heishira. Weiterhin beschützen sie Tempel in den Siedlungen im Wald Naligna, wobei sie in Zeiten, in denen die Beziehung zwischen den Kirchen angespannt sind, auch als Begleitschutz für reisende Heishii eingesetzt werden. Manchmal kann man Hilgrae auch bei Wanderpriestern des Heishira-Kultes in den anderen Reichen antreffen.

  • [b]Das Hauptheiligtum der Hathii[/b]

    Das Hauptheiligtum des Hathors befindet sich in der Stadt Kathil. In diesem Tempel werden die neuen Novizen der Priesterschaft ausgebildet und nach ihrer Feuerprobe durch die heilige Flamme geweiht. Diese Flamme ist das Kernstück des Tempels und befindet sich in der Mitte des Komplexes. Durch die Macht von Hathor scheint diese Flamme ewig zu brennen, selbst starke Gewitterstürme lassen sie nicht ausgehen. In der nalingturianschen Zeitrechnung gab es nur einen Zeitpunkt als sie erlosch, wodurch die nalingturianischen Elementarkriege zwischen Heishii und Hathii eingeleitet worden sind.
    Der Haupttempel gleicht eher einer Festung als einer heiligen Stätte. Das Gebäude besteht untypisch für sämtliche anderen nalingturainschen Gebäude komplett aus Stein, wobei zwei Mauern das Heiligtum des Tempels beschützen sollen. Zudem befindet sich hier eine grosse Waffenkammer, die in Kriegszeiten auch der Armee zugänglich gemacht wird. Zudem ist in dem Tempel eine grosse Schmiede angesiedelt, in der die geheiligten Waffen der Priesterschaft aus Holz und Feenstein angefertigt werden. Der Überschuss der Waffen wird an Adlige oder andere hochrangige Persöhnlichkeiten verkauft, wodurch sich die Priesterschaft die Unterhaltung des großen Gebäudes leisten kann.

    [b]Grundlegendes zu den Hathii[/b]

    Während die Heishii das Leben verehren und die Magie in einigen Bereichen fast meisterlich nutzen und manipulieren können, ist die Magie der Hathii eher plumper Natur. Die Magie der Hathii dient in erster Linie als Mittel der Zerstörung bzw. des Vorteils im Kampf. Eine Schwäche der Hathii ist, dass sie keine magischen Wesen an sich binden können, da sie einfach die Komplexität der magischen Künste verstehen und beherrschen. Aus diesem Grund verfügen sie im Allgemeinen nur über Kampfzauber und die Möglichkeit Feuer nach ihrem Willen zu nutzen. Nicht selten werden einzelne Waffen verzaubert, so dass beispielsweise für einige Stunden ein brennendes Schwert entsteht. Weiterhin werden von den Hathii verschiedene Arten von Feuerstößen bzw. -strahlen verwendet,wobei einige Hathii diese Spruchart sehr gut beherrschen, so dass Feinde durch grosse Feuerbälle oder Flammenstöße schon von weitem den Zorn Hathors spüren können.
    Da die Hathii nahezu alle nalingturianischen Waffen beherrschen können, sind sie die stärksten nalingturianischen Krieger. Selbst ein unbewaffneter Hathii kann zu einer grossen Bedrohung werden, wenn er die Macht des Feuers nutzt und beispielsweise seine Fäuste in Flammen hüllt. Zudem suchen die Hathii die Nähe des Feuers in der reinsten Form, wodurch die Feuerelementarbeschwörung einen hohen Stellenwert bei den Hathorpriestern einnimmt. Aufgrund ihrer Unfähigkeit solche Wesen an sich zu binden, sind sie ständig auf der Suche auf Dase lebenden Feuerwesen jeglicher Art. Aus diesem Grund ziehen die meisten Hathii in ihren jungen Jahren aus, um die Nähe solcher Wesen zu suchen. So ist der Anblick eines Hathii auch in den anderen Reichen kein seltener Anblick.
    Der Hohepriester der Hathi residiert im Hauptheiligtum in Kathil. In der aktuellen Zeitrechnung handelt es sich um Hetron Meschengrad, einem der größten nalingturianischen Helden. Sein Markenzeichen sind seine zwei brennenden Schwerter, die nie ihren Feuerglanz zu verlieren scheinen. Die Heishii behaupten zwar das es Hetron auf irgendeine Weise gelungen ist, einen grossen Zauberspeicher zu nutzen, jedoch deuten die Hathii die brennenden Schwerter als göttliches Zeichen von Hathor. Hetron zog lange Zeit durch die anderen Reichen, wo er sich durch viele Heldentaten einen Namen gemacht hat. Er gehörte zu der Heldengruppe, die den berühmten Eisdrachen Ezratil bezwungen habe. Zudem unternimmt Hetron jedes Jahr mit ihm treuergebenen Hathii eine Expedition in den Dunkelwald, wo sie sich gegen die dunklen Kreaturen der Monddomäne behaupten und bewähren müssen. Nicht selten kommen von den ausgezogenen Hathii nur eine Handvoll zurück, wobei in den letzten zehn Jahren Hetron immer zu ihnen gehörte, was ein Zeichen für die Gunst von Hathor zu sein scheint.