Baqualirsch

Notizen

Die Baqualirsch sind ein Fluss und Küstenvolk. Sie leben stets da wo auch das Wasser fließt und schäumt. Sie besitzen die einmalige Fähigkeit, eine äußerst lange Zeit unter Wasser bleiben zu können. Das müssen sich auch, sonst trocknet mit der Zeit ihr Haut aus. Zusätzlich können sie im Wasser ihre Hautfarbe der Umgebung so gut anpassen, dass man sie selbst bei genauem Hinsehen nur erkenne kann, wenn sie sich bewegen. Und das tun sie die meiste Zeit auch, um beispielsweise größere Fische in der Gruppe zu fangen. Ein einzelner Baquali fängt normalerweise seine kleineren und mittleren Fisch mit Hilfe seines Speers. Wenn aber ein Festmahl gefeiert werden soll, oder sich besonderes große Fische zu Jagd anbieten, wird gemeinsam auf auf Jagd gegangen. Mit Hilfe ihrer Schwimmhäute an Füßen, Händen und unter den Armen können sich die Baqualirsch schneller und wendiger im Wasser bewegen als ein Haifisch. Mit ihren Speeren oder mit Messern bewaffnet wird dann das Opfer gejagt, gemeinschaftlich aufgeteilt und meistens am selben Tag noch zusammen in einer Feier verspeist. Natürlich gibt es keine Überreste der getöteten Tiere. Die Baqualirsch haben es geschafft jedes Organ und jedes Körperteil von fast jedem Fisch irgendwie zu verwenden. Beispielsweise muss ein zum Mann reifender Baquali alleine einen Hai jagen und töten. Aus seiner Schuppenhaut wird dann die erste Rüstung des neuen Baquali-Mannes, die er meisten ein Leben lang behält. Diese Haifischhautrüstung liegt im Wasser stromlinienförmig an, sodass es mit ihr leichter zu schwimmen ist als ohne ihr. Trocknet die Rüstung aber, so stellen sich die kleinen Schuppen der Haifischhaut auf und schützen mit ihren scharfen Kanten den Baquali vor Feinden.

Kriegerisch sind die Baqualirsch nicht, aber sie mussten sich hin und wieder gegen Feinde wehren, die ihnen den Lebensraum einengen wollten. Meisten zogen sich die Baquali aber zurück und suchten sich einen neuen Platz am Meer oder Fluß, denn an Land haben die Baquali einem gestanden Kämpfer nicht viel entgegenzusetzen. Für wohlgesonnene Besucher sind sie aber stets dankbar, wenn dieser ein paar Geschichten von der Welt weit weg vom Fluss oder Meer zu erzählen hat. Die Sehnsucht nach dem was sie nicht selbst erfahren und sehen können ist wohl die Größte Schwäche der Baqualirsch. Die Ortsgebundenheit bezeichnen sie auch als „Ihre Strafe“. Jedes Volk hat nämlich nach ihrer Überzeugen eine Bestrafung durch die Götter erhalten, weil...

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