Brogransh

Notizen

Aussehen

Die Brogransh sind stämmige, kräftige Wesen, die beim ersten Hinschauen an Bären erinnern. Sie besitzen ein mehrheitlich braunes Fell und ein dem Bären ähnlicher Kopf. Auf den zweiten Blick unterscheiden sie sich aber in einige Merkmalen voneinander. Sobald sich ein Brogran auf die Hinterbeine stellt, erkennt man die meisten Unterschiede: Die Extremitäten sind viel stärker auf zweibeinige Fortbewegung ausgerichtet als bei Bären. Sprich, sie haben äusserst muskulöse Arme und benutzen diese für alle möglichen Tätigkeiten. Ausserdem besitzen sie mit Klauen versehene Hände, die ihnen den Gebrauch von Werkzeug und Waffen ermöglichen. Trotzdem kommt es manchmal zu Situationen, wo Brogransh es angebracht sehen, sich auf allen vieren fortzubewegen, da sie so immer noch schneller sind. Eine Art Instinkt, der sich erhalten hat. Aber im Grossen und Ganzen hat sich der aufrechte Gang im alltäglichen Umgang besser bewährt und wurde über die Jahrhunderte hinaus gesehen beibehalten. Im Gegensatz zu Bären sind die Brogransh viel weniger fettleibig und mit weniger dichtem Fell versehen. Ihr Fell ist zwar am ganzen Körper vorhanden, aber weniger als bei einem Bären. So wurde es für sie nötig, sich mit Kleidung zu bedecken, da das Fell ihnen nunmehr ungenügenden Schutz gegen die Kälte bot.

Ein weiterer Unterschied ist Ihre Schnauze, die auf den zweiten Blick etwas kürzer als die eines Bärens erscheint. Ähnlich ist dabei das Gebiss, deren Funktion sich wie beim Bären nicht auf einseitige Kost beschränkt, sondern erlaubt ihnen den Verzehr von allem Möglichen. Dementsprechend ist das Gebiss ähnlich aufgebaut wie bei den meisten anderen humanoiden Völkern auch.

Im Aussehen unterscheiden sich die männlichen und weiblichen Vertreter dieses Volkes überhaupt wenig voneinander, abgesehen von den Merkmalen, die auch die Geschlechter der übrigen Völker unterscheiden (also Geschlechtsorgane etc.), und dass die Männchen ein klein wenig grösser und kräftiger sind.

Kultur und Religion

Ganz ähnlich wie die Rashgar, sind auch die Brogransh ein Volk von Jägern und Sammlern, die sich über die Jagd und das Sammeln von Pflanzen und Pilzen ernähren. Weiter ist ihre Kultur vor allem durch ihre Göttergestalt geprägt, Dylichog in ihrer eigenen Sprache. Nach ihrer Auffassung brachte sie, als die Welt noch jung war, eine bestimmte Zahl an weiblichen Brogransh auf die Erde, die die Natur nach ihrem Begriff der Schönheit erschaffen sollen und schliesslich hegen und pflegen. Gedacht war es, diese Auserwählten ewig in Frieden und im Einklang mit der Natur auf der Erde (die in ihrer Sprache übrigens Chlechà genannt wird) zu lassen. Doch es kam anders als geplant: „Mindere“ Gottheiten, die so genannten Mylicheg, brachten felllose und naturfremde Völker auf die Welt und damit auch Schmerz, Leid und Tod. Diese schrecklichen Dinge betrafen auch die Ältesten der Brogransh und ihre Dylichog war zum Handeln gezwungen. Sie erschuf den männlichen Brogran, der das intelligentere Weibchen mit seiner Muskelkraft unterstützen soll.

Nun wurden auch die Brogransh dem Zyklus des Lebens und des Sterbens unterworfen und die Ältesten konnten ihr Gedankengut nicht mehr auf ewig vertreten und mussten es ihren Nachkommen übergeben. Mit dem Tod der letzen noch lebenden Ältesten, Char’Afran, sei aus ihrer fleischlichen Hülle, die brennende Seele entstiegen, und mit unbändigem Zorn offenbarte sie eine Prophezeiung, nach deren Erfüllung der Untergang aller felllosen und naturfremden Völker eingeläutet werden soll. Diese lautet übersetzt etwa:

"Und wenn die Unwürdigen sich in die Lüfte erheben, und wenn sich die Unwürdigen zu Göttern machen, dann wird jemand die Stämme einen, der Kampf solle beginnen, und dann sollen die heiligsten aller Kreaturen wieder über Chlechà herrschen."

Nun warten die Brogransh die Prophezeiung ab, wobei – wie bei den meisten Prophezeiungen – mehrdeutige Ansichten vertreten werden und die Zeitpunkte dieser Ereignisse sehr vage sind. Es gab schon Versuche, die Prophezeiung in die Tat umzusetzen, als die Brogransh von Drachen heimgesucht wurden und diese als die Unwürdigen ansahen. Allerdings war man sich unschlüssig und es lief darauf hinaus, dass einige Stämme sich zusammentaten und gemeinsam gegen die Drachen vorstiessen, aber selbstverständlich nicht wiederkehrten.

Gegenwärtig sehen sie ihre Aufgabe darin, so weit als möglich im Einklang mit der Natur zu leben, nur so viel zu nehmen wie sie brauchen; schützen, was es zu schützen und pflegen, was es zu pflegen gibt. Trotz ihrer äusserlichen Ähnlichkeit zu Braunbären fühlen sie sich ihnen nicht näher als allen anderen natürlichen Kreaturen in der Natur. Allgemein sorgen sie sich um jedes einzelne Tier, wenn sie nicht gerade auf der Jagd sind.

Gesellschaft

Die Legende der Ältesten prägte sich nicht nur in alten Geschichten und in ferner Vergangenheit ein, sondern auch gegenwärtig hat die Vormacht der Weibchen noch immer Bestand. Da die Weibchen von Geburt auf intelligenter und schneller in ihrer Auffassungsgabe sind, ist es unschwer vorzustellen, dass die „kopflastigen“ Positionen in der Hierarchie den Weibchen vorbehalten sind. Das sind beispielsweise Administration, Kriegsplanung, Justiz, religiöse Riten und Geburtenkontrolle. Doch diese Positionen sind nicht allen Weibchen zugänglich. Nur den fähigsten innerhalb eines Stammes werden diese Aufgaben zuteil. Die übrigen sind verantwortlich für die Nahrungsverteilung und -zubereitung, die Lederverarbeitung und Aufzucht der Jungen, wobei dann unter den Mädchen die fähigsten zur Elite ausgebildet werden. Die Männchen haben vor allem die Funktionen der Nahrungsbeschaffung, der Waffengewalt zur Verteidigung oder zum Angriff und der Fortpflanzung. Wobei Letzteres streng kontrolliert wird, sprich günstige Verbindungen ausgewählt werden, um möglichst begabten Nachwuchs zu erhalten. Ein Familienbegriff gibt es bei den Brogransh nicht, viel eher ein familiäres Verhältnis zu allen Mitgliedern des Stammes. Auch Monogamie oder so etwas wie Ehe ist ihnen fremd, da es grundlegend auf den allgemeinen Zusammenhalt und nicht auf einzelne „Eigenbrötler“ ankommt.

Wie schon angetönt sind die verschiedenen Gruppierungen der Brogransh in Stämme unterteilt, so genannte Helahks, die sich aus etwa achtzig bis hundert Brogransh zusammensetzen, wobei die Geschlechter etwa halb-halb aufgeteilt sind. Dazu kommen noch etwa dreissig bis vierzig Minderjährige und fünf bis zehn Eliteweibchen, die so genannten Edomsh (Einzahl: Edém). Ein Stamm ist für ein gewisses Territorium verantwortlich, wobei sie jeweils nur eine kleine Fläche besetzen und ihre Zelte dort aufschlagen. Während einem Jahreszyklus wechseln sie bis zu fünfmal ihren Standort, da sie erstens wegen der Jahreszeiten eher in Meeresnähe oder in Meeresferne ziehen und zweitens ihr grosses Territorium behaupten müssen. Es kann gut sein, dass sich die Territorien einzelner Stämme überschneiden. Aber das wird nicht als Problem angesehen, eher als ein Wiedersehen mit „Verwandten“. Viel schlimmer ist es, wenn Eindringlinge sich in den Territorien aufhalten, also nicht-Brogransh. Ist das der Fall, beraten die Edomsh sofort und leiten die erforderlichen Massnahmen ein, um dagegen vorzugehen.

Hierarchie

Zusammengefasst setzt sich ein Stamm aus folgenden Elementen zusammen:

  • Aredém (Anführerin der Edomsh und des Stammes auf Lebzeit. Sie hat immer das letzte Wort)
  • Edomsh (der Rat der Eliteweibchen, übernehmen gleichzeitig auch Priesterinnenfunktion. Einzahl: Edém)
  • Puacho (die „niederen“ Weibchen. Einzahl: Puacha)
  • Pertach (die Krieger, Jäger, Waffenmeister. Einzahl: Pertek)
  • Mintach (Alle übrigen Männchen, vereinzelt auch Jägerfunktion. Einzahl: Mintek)

Schliesslich würden noch der Nachwuchs folgen (ebenfalls in weiblich und männlich aufgeteilt) und allenfalls Sklaven, Haustiere und Krüppel.

Selbstverständlich herrscht unter den Edomsh ein stetiger Konflikt um die Vorherrschaft. Denn jede möchte in ihrem Leben zur Aredém werden, und es kann gut sein, dass eine Edém sich hervorhebt und die Anführerin zur Strecke bringt, um an ihrer Stelle zu sein.

Zusammensetzung pro Stamm

^ Aredém | Ein Weibchen | ^ Edomsh | 2-10% | ^ Puacho | 25-35% | ^ Pertach | 35-45% | ^ Mintach | 2-10% | ^ Nachwuchs | 15-25% |

Erziehung und Lebenszeit

Nach 15 Sommern gilt eine Brogran als erwachsen, wird automatisch zu einer Puacha und muss Reifeprüfungen ablegen. Dort wird dann bestimmt ob sie sich für eine Edém eignet (aus dreissig bis vierzig Puacho wird etwa eine zu einer Edém). Stellt sich ein Weibchen als geeignet heraus, wird sie in der Schrift unterrichtet und muss vorgegebene Tätigkeiten einer Edém alleine durchführen. Z.B. ein Gerichtsurteil fällen, einen Raubzug planen etc. Nach vier bis fünf Sommern wird sie dann schliesslich zu einer vollständig anerkannten Edém. Nach 10 Sommern werden die Männchen zum ersten Mal mit Waffen konfrontiert, wobei die meisten relativ gut mit Beilen, Hämmern und Keulen umgehen können. Ein Sommer später werden sie für einen weiteren im Umgang mit Pfeil und Bogen unterrichtet. Falls es solche gibt die mit weder noch umgehen können, dann werden diese zu einem Mintek. Das kommt aber höchstens jeden zweiten bis dritten Jahrgang einmal vor. Dann folgen für die anderen während 3 Sommern spezialisiertes Waffentraining (Nah- oder Fernkampf) und mit 15 Sommern gelten diese dann als Pertek. Je nach weiteren Fähigkeiten werden sie dann zu Jägern, Ausbildnern oder zu beidem.

Vom Alter her werden die Weibchen im Schnitt etwa 100-120 Jahre, wobei die Männchen nur wegen ihrem gefährlicheren Lebensstil – etwa 80-100 Jahre alt werden. Der Schnitt liegt aber tiefer, da viele in Schlachten ums Leben kommen.

Sozialer Aufstieg

Die Aredém kann sich nur noch im Kriegsfall nach oben arbeiten, wenn sie zur Peraredém wird. Ansonsten herrscht sie als klügste, weiseste, stärkste und einflussreichste Brogran über ihren Stamm. Ihre Position hat sie durch den Tod ihrer Vorgängerin und Ausschaltung ihrer Konkurrenten verdient und kann nur durch ihren eigenen Tod von diesem Amt enthoben werden. Die Edém können durch geschickte Kriegsführung oder alltägliches Handlungsvermögen das Ansehen bei den Puacho steigern und versuchen, die Aredém zu einem Duell (Morchaf) herausfordern. Eine Puacha kann sich durch Fruchtbarkeit oder als Organisationstalent als Edém-würdig auszeichnen und im Ausnahmefall zur Elite gelangen, aber das ist äusserst selten. Ein Pertek kann im besten Fall zu einem Jagdanführer oder im Kriegsfall zur linken oder rechten Hand einer Edém werden. Manchmal auch zum persönlichen Geliebten. Ein Mintek hat als Männchen keine Aufstiegschancen. Er tut, was an Arbeit übrig ist, die Arbeit, die niemand tun will. Das können Wasser holen, Feuer überwachen, Zelte auf- und abbauen und andere lästige Arbeiten sein. Ab und zu werden sie von Sklaven unterstützt, geniessen aber nicht mehr Respekt als diese.

Kriegsfall

Über den Aredém gibt es keine höhere Position. Ausser im Falle eines Krieges und der damit verbundenen Vereinigung einzelner Stämme beraten die jeweiligen Aredém und dabei wird durch Abstimmung die Fähigste von ihnen zur Peraredém, eine Art Imperatrix, während die Übrigen dabei zu deren Beraterinnen werden. Die Edomsh, die nun eine untergeordnete Rolle einnehmen, schliessen sich jeweils zu zweit einer Gruppe à etwa zwanzig Pertach an, und führen sie auf dem Schlachtfeld. Den Puacho und den Mintach werden dabei alle waffenlosen Tätigkeiten zugewiesen, wie Verletztenpflegung, Nachschub und Nahrungsbeschaffung.

Die Brogransh sind in ihrer Kampfstrategie auf überraschende aber verheerende kurze Angriffe spezialisiert. Sofern sie sich in den eigenen Territorien befinden, kennen die Imperatrix und die Aredomsh (also der Rat der Aredém) das Gelände mit ihren Schwachstellen und Hinterhaltsmöglichkeiten in- und auswendig. Sie greifen meist aus der Deckung an und ziehen sich dabei zurück, und sie versuchen, sich möglichst nie in die Defensive drängen zu lassen. Einer Belagerung standhalten können sie nicht, da es für die Gegner nichts zu belagern gibt als lederne Zelte und arbeitende Puacho und Mintach. Befinden sie sich auf unbekanntem Gelände, werden Edomsh als Späher ausgeschickt um das Gelände zu überprüfen und um die besten Möglichkeiten auszukundschaften. Sobald sie geeignete Stellen gefunden haben, versuchen sie ihren Gegner aus seiner Defensive zu locken, um ihn so verwundbarer zu machen.

Sprache und Schrift

Die Brogransh sprechen ihre eigene raue, kehlige, blubbernde Sprache,Fralung genannt. Für einen Aussenstehenden mag sie so klingen, als ob sich jemand an einem Kirschenstein verschluckt hat und ihn mit Würgen und Keuchen versucht aus dem Rachen zu befördern.

Schriftliche Überlieferungen gibt es wenige bis gar keine, da sie auch keine wirklich dafür prädestinierte Schrift besitzen. Sie besitzen eine primitive Symbolschrift aus alltäglichen Dingen, wie Baum, Vogel, Apfel etc. und gewisse Bindewörter, die mit runenartigen Strichen dargestellt werden. Ein Beispiel für einen Satz wäre: „Auge“ „Hirsch“ „vier Schrägstriche“ „Kreis“ -> das wäre zu verstehen als: gesehen – Hirsche – vier – hier -> das wiederum: „Hier wurden vier Hirsche gesehen“. Die meisten Brogransh benutzen diese Schrift aber gar nicht, da es manchmal einige Konzentration benötigt um einen ganzen Satz aus den Symbolen zu bilden. Einzelne Symbole, wie Pfeile („hier lang“) oder eine Hand („Warten“) werden von den Pertach manchmal auf der Jagd eingesetzt, wenn sie sich in Gruppen aufteilen. Sonst sind sich hauptsächlich nur die Eliteweibchen der Schrift bewusst und wissen sie auch zu lesen und zu verfassen. Die Prophezeiung wurde zum Beispiel auf diese Weise verfasst und immer wieder entscheidet eine Aredém, das dieses oder jenes Symbol der Prophezeiung evtl. das eine oder andere bedeute, nicht das bisher angenommene.

Handel

Die Brogransh können sich selbst versorgen, aber vor allem wenn es um metallene Gegenstände, wie Waffen oder Werkzeug, sind sie auf erzfördernde Völker angewiesen. Vorzugsweise geben sie sich dabei mit Orks ab. Als Gegenleistung können die Brogransh ihre Lederprodukte anbieten, in deren Bearbeitung sie nicht unbegabt sind. Eine Brogran’sche Lederrüstung kann gut und gerne Pfeile abhalten und schwächere Schwert- oder Keulenstreiche abblocken. Dabei besteht zwischen den Brogransh und den anderen Völkern keineswegs eine Freundschaft, sondern eher ein gespannter Waffenstillstand der wegen der Nützlichkeit erhalten wird. Die Orks sind dabei auf der Liste der zu ausrottenden Völker einfach nicht gerade an erster Stelle.

Rollenspielhinweise

Mit der entsprechenden Vorgeschichte ist es möglich eine der fünf Positionen als Spieler anzunehmen. Dabei muss derjenige Spieler allerdings eine entgegengesetzte Gesinnung zu der Mehrzahl der Brogransh aufweisen oder ein Exilant sein, der dem Tod entrinnen konnte. Allerdings ist es für eine schwache Puacha oder einen Mintek äusserst schwierig, aus dem Stamm zu fliehen.

Aredém: Sie ist gleichzeitig weise, klug, kräftig und geschickt. Immerhin ist oder war sie die beste und fähigste Angehörige eines Stammes. Sie ist etwa zwei Meter gross und hat ein Gewicht von etwa neunzig bis 110 kg

Edém: Ähnlich wie die Aredém

Puacha: Sie ist auch weise und klug, wie alle weiblichen Brogransh aber nicht ganz so gross wie die Elite und auch nicht so kräftig. Geschickt kann sie trotzdem sein. Grösse: meist nicht mehr als 1.90, Gewicht: meist nicht mehr als 90 kg

Pertek: Er ist rau, grob, kräftig, aber es mangelt ihm (im Normalfall) an Intelligenz. Er ist vertraut im Umgang mit Waffen, die vorwiegend auf Muskelkraft ausgelegt sind, wie Keulen, Hämmer und ähnliches. Es gibt auch einige wenige, die auf ihr Geschick vertrauen und im Umgang mit Pfeil und Bogen besser zurechtkommen als im Nahkampf. Aber die Mehrzahl von ihnen ist eine auf direkte Konfrontation ausgelegte Kampfmaschine, die im Schlachtgetümmel gerne in einen Blutrausch verfällt. Grösse: zwei Meter und mehr, Gewicht: hundert kg und mehr

Mintek: Er ist das schwächste Glied, der fünf hierarchischen Positionen, sprich ist nicht besonders kräftig und geschickt, aber meist ist er klüger und weiser als die meisten Pertach. Es soll sogar welche gegeben haben, die gewisse Affinitäten zur Magie aufgewiesen haben sollen. Aber diese wurden dann von den Magie hassenden Brogransh vertrieben oder gar getötet. Grösse: zwischen 1.60 und 1.80, Gewicht: bis etwa 80 kg

Übersicht der Begriffe:

In alphabetischer Ordnung:

  • Aredém: Anführerin eines Helahk. Die klügste und stärkste unter den Edomsh. Dieser Titel wird durch einen erfolgreichen Morchaf erworben. (Mehrzahl Aredomsh)
  • Aredomsh: Mehrzahl von Aredém. Tritt nur im Kriegsfall ein, wenn alle Aredém zusammenkommen um das weitere Vorgehen zu beraten. Dabei wird die Peraredém gewählt.
  • Char’Afran: Die letzte der Ältesten. Von ihrer Seele stammte die [[texte:Brogransh-Prophezeiung|Prophezeiung]]
  • Chlechà: Was Menschen und andere Völker als Erde, gegebenenfalls auch als Natur, benennen.
  • Dylichog: Gott. Das Prinzip der Balance. Die Beschützerin aller Tiere und Fellkreaturen. Die eine und einzige aus Sicht der Brogransh.
  • Edém: Die Elite der Weibchen eines Helahk. (Mehrzahl: Edomsh)
  • Edomsh: Rat, bestehend aus Edém. Sie bestimmen alles was in einem Helahk ablaufen soll, wobei die Aredém das letzte Wort hat.
  • [[sprachen:Fralung]]: Die Sprache der Brogransh, was als „Zunge“ zu übersetzen ist.
  • Helahk: Ein Stamm, bestehend aus etwa 80-100 erwachsenen Brogransh.
  • Mintek: Die Vorsilbe „min-“ steht für unten, bzw. minder oder weniger, um den Stand der Mintach (Mehrzahl) hervorzuheben.
  • Morchaf: Ein Duell zwischen einer Aredém und einer Edém, die ihren Platz übernehmen will. Wird vor aller Öffentlichkeit gehalten, gleicht einer öffentlichen Feier.
  • Mylichog: „Mindere“ Gottheiten, aus Sicht der Brogransh. Also alle anderen Gottheiten, die ihnen von irgendwoher zu Ohren kommen. (Mehrzahl: Mylicheg)
  • Peraredém: Die Imperatrix bei einem Kriegsfall. Sie ist die fähigste Strategin unter den Aredém der einzelnen Helahks
  • Pertek: Die Vorsilbe „per-“ bedeutet höher, was den höheren Stand dieser Männchen aufzeigen soll.
  • Puacha: Die meisten Weibchen gehören dazu (Mehrzahl: Puacho). Niederer als die Edomsh, aber höher als alle Männchen.

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