Dünenwandler

Notizen

Bekannt auch als Chasmun (Toklun), Dünenwanderer, Strandwandler, Strandwanderer.

Gast an den meisten Stränden Tokluns und sogar hin und wieder im kühlen Sutlan gesehen. Von arglosen Strandbesuchern gefürchtet und von Köchen als Delikatesse gepriesen.

Aussehen

Der Dünenwandler erinnert von weitem an einen besonders großen Krebs. Kommt man aber näher, so erkennt man, daß sich diese Kreatur nahezu senkrecht auf seinen 3 Beinpaaren fortbewegt, die nach hinten immer kürzer werden. Dies verleiht dem Dünenwandler eine grotesk anmutende, aufrechte Haltung. Noch dazu ist ihr Körper halbmondförmig und sehr viel größer als der eines einfachen Krebs. Etwa einen Schritt erhebt sich der Rumpf eines Dünenwandlers vom Boden und mißt in etwa die gleiche Länge. Der Rücken des Dünenwandlers ist durch eine orangfarbige bis hellrote Schale geschützt.

Während der Rumpf der Kreatur am hinteren Ende in einen meist eingerollten Schuppenschwaz übergeht, befindet sich auf der anderen seite der Kopf welcher sich nur als längliche Ausbeulung vom restlichen Körper abhebt. Aus den Seiten dieser Ausbeulung wiederum, erheben sich zwei etwa handlagge Stielaugen. Diese können vom Dünenwandler fast beliebig gedreht und gewendet werden und verschaffen ihm so einen guten Überglick in alle Richtungen.

In der unmittelbaren Nähe der Mundöffnung finden sich 8 etwa ellenlange Tentakel, welche einzig und allein der Nahrungsportionierung und -aufnahme dienen. Die Arbeitsscheren des Dünenwandlers sind ungleich imposanter. Diese erreichen bei stattlichen Exemplaren, gut und gerne den Umfang eines trainierten Menschenoberschenkels. Ebenso gewalltig ist die Kraft die in diesen Scheren steckt. Ein ausgewachsener Dünenwandler zertrennt ohne große Mühe ein gutes Schwert - von Gliedmassen ganz zu schweigen.

Als wenn dies nicht schon genug wäre, kann ein Dünenwandler auf kurze Strecken erstaunliche Geschwindigkeiten erreichen. Dabei läuft er nicht seitwärts wie seine Verwandten die Krebse, sondern gerade aus. Unvorsichtigen kann diese Überraschende Geschwindigkeit schnell zum Verhängnis werden und mehr als ein Beobachter, der nicht um die Schnelligkeit dieser Kreatur wußte, hat so die eine oder andere Gliedmasse verloren.

Lebensraum, Nahrung

Nur wenn der Dünenwandler Schwierigkeiten hat im Wasser genug Beute zu finden, läßt er sich von der Flut an den Strand tragen um dort nach Nahrung suchen zu können. Am Strand und in den Dünen wandert die Kreatur umher, bis es ein potentielles Opfer entdeckt hat. Sobald dies geschehen ist nähert sich der Dünenwandler langsam und verharrt schließlich in einigem Abstand. So lauert der Dünenwandler bis sich eine Gelgenheit ergibt auf das Opfer loszustürmen und es mit seinen Scheren zu packen.

Auf diese Weise erbeutet der Dünenwandler unter anderem Vögel, andere kleine Strandbewohner und auch vereinzelte Säugetiere die sich zu nahe an den Strand wagen. Auch wenn die am Stand gemachte Beute nur einen kleinen Teil der Nahrung eines Dünenwandlers ausmacht, hat ihm dieses Jagtverhalten seinen Namen eingebracht.

Verbreitung

Sutlan

Es heißt auch im hohen Norden Sutlans finde man den einen oder anderen Dünenwandler an den grobsandigen und schmalen Sandstreifen der schroffen Küste.

Toklun

Zu finden sind vereinzelte Exemplare an so gut wie jedem Stand in ganz Toklun.

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