Dunkelfee

Notizen

Die Dunkelfee zählt wie der Name schon sagt zu den Feen. Sie treten jedoch wie wenige ihrer Artgenossen unter der Erde auf, wo sie sich in der Nähe eines Metalls aufhalten, dass in Nalingtur Feenstein genannt wird. Sie ist ungefähr dreißig Zentimeter groß und unterscheidet sich wahrscheinlich nur von der Färbung von den anderen Feen.

Aussehen

Ihre raue, besche Haut bedeckt den ganzen Körper, wobei die dunkelbraunen Flügel einen krassen Unterschied dazu bilden. Ein einziges Kleidungsstück bedeckt ihre Blöße, wobei dieses meist die Farbe der Flügel hat. Auch Ihre Haarfarbe entspricht der Flügelfarbe, wobei die Strähnen der Haare über das freundliche Gesicht der Fee fällt. Wenn man eine solche Fee im Lampenschein betrachtet, kann ein Unwissender dank den dunklen Verhältnissen und der speziellen Färbung der Haut sie schnell für etwas Bedrohliches halten.

Allgemeines

Wie sich die Feen sich unter der Erde ernähren, hat noch niemand herausgefunden, doch Forscher vermuten, sie essen die verschiedenen unterirdischen Pilze oder eine gewagtere Theorie spricht von Gestein oder sogar Metall als Nahrung.

Da sie magische Wesen sind, ist es nicht verwunderlich, dass sie auch eine gewisse magische Fähigkeiten haben. Hier rüber ist aber wenig bekannt, sie gilt jedoch als Glücksbringer für die Grubenarbeiter.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Feen scheint diese Feenart nicht so scheu zu sein, so dass sie häufig mit den unter der Erde schuftenden Arbeitern in Kontakt kommen, wobei die Feen diese Arbeiter oft umschwirren und neugierig gucken, was sie machen. In selteneren Fällen soll es schon zu Verständigungsversuchen zwischen den Arbeitern und ihren Glücksbringern gekommen sein, wobei dies nur selten Erfolg hat. Die Feen scheinen dann sehr neugierige Fragen zu den Geräten und anderen Sachen der Grubenarbeiter zu haben. Es soll sogar schon einmal vorgekommen sein, dass die Feen in Nalingtur Arbeiter, die verschüttet waren, mithilfe ihrer Magie Steine wegräumten und sie so retteten.

Affinitäten

Eine Besonderheit dieser Fee ist es, dass manche den Feenstein (Name des Metalls in Nalingtur), sollte dieser abgebaut werden, auch an die Oberfläche begleiten. Sollte jedoch nur ein Strahl der Sonne eine Fee erreichen, bewirkt dies eine Veränderung in ihr. Ihre erdfarbene Haut wechselt zu einer gräulichen Farbe, während Haare und Flügel einen dunkel lilanen Farbton annehmen. Jedoch die Veränderung erscheint einem Beobachter nur äusserlich, das freundliche Gesicht mit den wißbegierigen Augen bleibt der Fee erhalten. Die Fee wird versuchen den Feenstein zu begleiten, und oft endet eine solche Reise, nachdem der rohe Feenstein zu einer bearbeitbaren Form geformt wurde, bei einem Schmied, der einen großen Batzen Feenstein bestellt hatte. Hier wird die Fee ihr ganzes weitere Leben verbringen, wobei keine der Feen über der Erde je über dreißig Jahre alt wurde. Gerüchtezufolge soll eine Dunkelfee den Feenstein sogar so verändern, dass manche Waffen magische Verbesserungen erhalten, jedoch diese These wird von den Heishii und Hathii (den Magierpriestern Nalingturs) bis zum heutigen Tage bestritten.

Der Feensteinentzug

Die Fee baut eine Beziehung zu dem Schmied auf, der das Feenstein bearbeitet und wird solange bleiben, wie der Schmied noch Feenstein bekommt. Sollte einmal der Feenstein ausbleiben, wird sie für eine gewisse Zeit noch bei dem Schmied bleiben, da er die Hauptbezugsperson geworden ist. In der Zeitspanne, in der die Fee nicht soviel Kontakt mit dem Feenstein hat, scheint die Fee krank zu werden. Sie nimmt kein Essen mehr zu sich, das ihr von dem Schmied angeboten wird, und ihre Farbe verändert sich. Die graue Haut wird immer weißer, wobei die Haare und Flügel immer mehr über das dunkellila ins Schwarze driften. Sie scheint sehr launisch zu werden und lässt dies auch den Schmied und dessen Familie spüren.

Wenn die Haut der Fee strahlend weiß und die Haar- und Flügelfarbe schwarz geworden ist, stirbt die Fee. Sollte die Fee wieder in die Nähe von Feenstein kommen, wird sich ihr Zustand verbessern und somit auch wieder nach wenigen Wochen die typischen Farben annehmen.

In einigen Fällen wurden die "kranken" Feen von fürsorglichen Schmieden auch wieder in die Mine zurückgebracht, wo sie jedoch von ihren Artgenossen gemieden werden. Die Farben der Sonne bleiben der Fee erhalten und sie gilt somiit unter den Feen als Aussenseiter. Daher nimmt sich ihr oft ein oder mehrere Grubenarbeiter an, die sie als Glücksbringer betrachten und so halten sich diese Rückkehrer zumeist in der Nähe von Menschen auf.

Verbreitung

Diese Feenart tritt überall dort auf, wo sich auch der Feenstein befindet. Wie schon erwähnt ist diese Feenart von dem Material abhängig. Da der Feenstein sich sowohl in den oberen wie auch den unteren Erdschichten vorkommt, lebt auch hier diese Feenart. So kommen sie zum einen nahe der Oberfläche in und unter Gebirgen vor und zum anderen auch im Nielicht.

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