Edia

Doch tief waren die Wunden der Edia. Und so zogen sie sich in ihre Sphären zurück um zu rasten. Und so stehen seither die Hallen der Edia verlassen und erwarten deren Rückkehr.

Notizen

Der Ediazyklus

Buch I

Zuerst war das Nichts

Buch II

Doch dann kamen die alten Götter
 deren Namen längst vergessen sind
 deren Macht unvorstellbar war
 deren Wissen längst verloren ist
Und sie erschufen die alte Welt
 deren Namen seit ewigen Zeiten verblaßt ist
Doch in der Welt herrschte Krieg
Und so erschufen sie die Zha'an
 die mächtigen Krieger der Götter
Sie sollten der Welt den Frieden bringen
Doch die Zha'an waren eitel und hochmütig
Und sie töteten all jene die gegen sie waren
Bald hielten sie sich selbst für Götter
Und als alles auf der Welt ausgelöscht war
 lehnten sie sich gegen die Götter selbst auf
Da bemerkten die alten Götter ihren Fehler
 daß ihre Krieger zu mächtig
 und zu zahlreich waren
So flohen sie vor den Zha'an
 bis and die Klippen der Zeit
Dort kämpften sie gegen die Zha'an
 und es gelang ihnen viele von ihnen zu töten
 bis nur noch wenige von ihnen über waren
Aber die Zha'an waren zu mächtig
 und schließlich stießen die Zha'an
 ihre Herren und Meister hinab
Und so herrschten die Zha'an
 für endlose Zeiten über die Welt

Buch III

Doch dann kamen die Edia
 die Acht der Götter
Shiderad die schillernde Herrin des Chaos
 Hüterin des Chaoswürfels
 Trägerin der Wurfaxt des Wahnsinns
Tersera der graue Herr der Ordnung
 Hüter der Sphäre der Ordnung
 Träger des Stabes der Beständigkeit
Vattemarseras die rote Herrin des Feuers
 Hüterin des ewigen Funkens
 Trägerin des flammenden Schwertes des Krieges
Unsigan der blaue Herr des Wassers
 Hüter der Träne der Gezeiten
 Träger des Dreizacks der Meere
Sergesam die grüne Herrin des Windes
 Hüterin des Fächers der vier Winde
 Trägerin des Wurfspeers der Stürme
Elonderdat der braune Herr der Natur
 Hüter des goldenen Füllhorns
 Träger des Bogens der Jagd
Heniavanaon die weiße Herrin des Lebens
 Hüterin des Sterns des Lebens
 Trägerin des Speers des Lichts
Shorovalahim der schwarze Herr des Todes
 Hüter der Sense der Vergänglichkeit
 Träger des Schwertes der Nacht

Buch IV

Sie nahmen den Kampf gegen die Zha'an auf
 und schlugen unzählige grausame Schlachten
 die die Welt verwüsteten
 und sie mit Blut tränkten
Die Kämpfe gingen erbarmungslos
 vom hohen Norden bis in den tiefen Sünden
 vom entfernten Westen bis in den weiten Osten
Gefochten wurde sowohl auf dem Boden
 als auch tief darunter und weit darüber
Schlachten wurden geschlagen
 zwischen den Klippen der Zeit
 bis zu den Küsten der Meere der Himmel
Viele Wunden trugen sie davon
 und viel Blut floß auf beiden Seiten
Aber schließlich wurden die Zha'an geschlagen
 und die alten Krieger flohen
So trieben die Edia sie vor sich her
 bis in die vergessenen Höhlen unter der Welt
 die schon vor den alten Göttern gewesen waren
Dort ketteten die Edia die Zha'an
 and die tiefsten Wurzeln der Welt
 wo sie bis ans Ende der Zeit gefangen sind
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== Buch V

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Als das getan war sahen sie die Welt an
 und sahen daß sie zerstört war
Der Boden war zu hohen Falten aufgeworfen
Und es waren tiefe Schluchten gerissen
So beschlosesen sie die Welt neu zu erschaffen
Shiderad gab der Welt Chaos
 und wühlte alles auf und brachte Magie
Tersera gab der Welt Ordnung
 und glättete die Wogen und schaffte die Magie hinfort
Vattemarseras gab der Welt Feuer
 und verbrannte alles und ließ alles verglühn
Unsigan gab der Welt Wasser
 und löschte das Feuer wiederum
Sergesam gab der welt Luft und Winde
 und ließ den wind über die ebenen brausen
Elonderdat gab der Welt Pflanzen und Tiere
und hielt den wind durch pflanzen wiederum auf
Heniavanaon gab der welt licht und leben
und machte tiere und menschen lebendig
shorovalahim gab der welt schatten und tod
und ließ tiere und menschen wiederum sterben

Buch VI

Doch die Edia waren uneins
Und so stritten sie untereinander
 um die Beschaffenheit der Welt
So kam es daß mancherorts
 Magie und Chaos herrschen
An anderen Orten dagegen
 alles in Ordnung ist
Daß so manchen andren Orts
 Glut versängt die Erde
Wieder anderswo dagegen
 nichts als Wasser steht
mancherorts der wind allein regiert
anderswo es still im walde ist
und daß manche scheinbar ewig leben
anderen nur augenblicke sind vergönnt

Buch VII

Doch selbst dann waren sie uneins
So einigten sie sich darauf
 daß Andere ihren Streit führen sollten
und so erschuf Heniavanaon die Elben
 aus dem wundervollen Mondenlicht
 schön weise geschickt und mächtig
 niemals dem Tode verfallen
Shiderad erschuf die Drachen
 aus Magie und purer Zauberkraft
 gewaltig stolz und mächtig
 Wächter der Magie
Vattemarseras erschuf die Zwerge
 aus dem feurigem Herz der Berge
 klein doch stark und zäh
 Meister von Stein und Stahl
Dann schuf Sergesam die Fhulahn
 aus dem eisigen Nordwind
 mit Schläue und Flügeln bestückt
 Herren der Lüfte
Darauf schuf Unsigan die Mawen
 aus den tiefen undurchsichtigen Wassern
 hinterhältig und verschlagen
 auf Ewig gebunden ans Meer
Hierauf schuf Tersera die
Schließlich schuf Elonderdat die Menschen
 aus der lebenden Erde
 weder gut noch böse
 aber von schwachem Geist durchsetzt
Allein Shorovalahim enthielt sich
 und schuf kein Volk auf der Welt
 da es ihm zu Wieder war
 und ihm das junge Leben mißviel

Buch VIII

Endlich hatte jeder der Acht
 ein Volk auf der Erde
Und die Edia beschlossen den Völkern
 einen kleinen Teil ihrer Magie und Macht
 zu Teil werden zu lassen
So gab jeder der Acht den Völkern
 etwas von seiner Größe und Kraft
Shiderad gab den Völkern der Welt
 das Geschenk der schillernden Magie des Chaos
 sowohl verändernd als auch erschaffend
 mit Namen genannt Lit-Cah-Fra
Tersera gab den Völkern der Welt
 das Geschenk der grauen Magie der Ordnung
 magieauflösend und abwehrend
 mit Namen genannt Cartha
Vattemarseras gab den Völkern der Welt
 das Geschenk der roten Magie des Feuers
 lodernd heiß und kriegerisch
 mit Namen genannt Panto
Unsingan gab den Völkern der Welt
 das Geschenk der bleuen Magie des Wassers
 täuschend und verschleiernd
 mit Namen genannt Parcaoasharim
Sergesam den Völkern der Welt
 das Geschenk der grünen Magie des Windes
 beeinflussend und wiederstrebend
 mit Namen genannt Uniatargato
Elonderdat gab den Völkern der Welt
 das Geschenk der braunen Magie der Erde
 beschützend und stärkend
 mit Namen genannt Occtulo
Heniavanaon gab den Völkern der Welt
 das Geschenk der Magie des Lichtes
 heilend und segnend
 mit Namen genannt Shillevysim
Und Shorovalahim gab den Völkern der Welt
 das Geschenk der Magie der Dunkelheit
 vernichtend und verzehrend
 mit Namen genannt Ren-Shan-Tah

Buch IX

Doch die Völker missbrauchten die Magie
 ausgenommen allein die Elben
 deren Sinn allein nach Schönem strebte
Und sie riefen das Böse um zu dienen
So wurden die dunklen Schatten lebendig
 die lange unter Dâse gelauert hatten
 und seit den alten Göttern waren
Da kroch die Brut der Dämonen hervor
 aus den vergessenen Höhlen
 und sie dienten ihren Beschwörern
Dies war aber nur zum Schein
 da ihre Macht stetig wuchs
 genährt von der schwarzen Magie
Und schließlich mächtiger als ihre Meister
 brachen sie die Ketten
Von unendlicher Bosheit waren sie
 und sie versklavten die
 denen sie gedient hatten
Das Land überzogen sie mit Furcht und Pein
 Schatten und Leid waren um sie
Da trauten sich die Völker nicht mehr
 die Schatten bei ihrem Namen zu rufen

Buch X

Dies machte Heniavanaon sehr zornig
Und in ihrem Zorn verbannte sie Shorovalahim
 auf daß er nie wieder auf Dâse wandeln würde
 solange nur ein Lichtstrahl darauf fiele
Doch Shiderad kam ihrem Verbündetem zu Hilfe
 und setzte einen zweiten Mond an den Himmel
So kam es daß die Monde einmal in einem Jahr
 gemeinsam vor der Sonne stehen
 und diese verdunkeln
Dennoch war Shorovalahim sehr zornig
So erschuf er die Welt der Schatten
 und gab ihr den Namen Barsia
 deren Boden schwarz ist wie Schatten
 auf Ewig Heniavanaon verwehrt
in jenem reich sollten die seelen nach ihrem tod wandern
 bis sie ihre endgültige ruhe gefunden haben
 und auf der grabebene von zhân auf ewig ruhn
Aber Shorovalahim verband Barsia mit Dâse
 und verknüpfte sie an zwei Stellen
 damit die Toten einen Weg finden sollten
An diesen Stellen schuf er die zwei Tore
 eines gewaltig aus schwarzem Stahl
 eines ewig aus steinernem Fels
Und er stellte Wachen an beiden Toren auf
doch da ihm allein die schatten gehorchten
nahm er zwei dämonen aus den tiefen des ro'shim
 und kettete sie an die tore
Ans Stählerne stellte er Unes'tohgrar
 in stählerner Rüstung
 von eiserner Stärke
 auf Ewig wachend
Ans Steinerne stellte er Unes'gnarar
 mit steinerner Haut
 von felserner Ewigkeit
 auf Ewig wachend

Buch XI

dies wiederum erzürnte heniavanaon
und sie

Buch XII

doch die geschöpfe der götter
 vergassen ihre schöpfer
und sie wurden hochmütig und dachten
 sie seien die herren der welt
allein die Elben hüteten das wissen
 um die acht der götter

Buch XIII

Gekränkt wendeten sich die Edia ab
 und überließen die Welt ihrem Schicksal
So lagen die Ediatore verlassen
Denn die Edia waren fort
Shiderad in den Landen hinter dem Horizont
 im Reich der Fantasie
 umgeben von Träumen und Magie
Tersera auf der Säule der Welt
 in der Mitte der gesamten Welt
 im Schnittpunkt aller Dinge
Vattemarseras in den Eingeweiden der welt
 wo Stein und Stahl wie Wasser fließen
 umgeben von Feuer und Flammen
Unsingan auf dem Grund der Meere
 wohin kein Lichtstrahl Fällt
 umgeben allein von Wasser
Sergesam in den Hallen der Winde
 unter den Gewölben der Himmel
 umgeben von Winden und Stürmen
Elonderdat unter den Wurzeln der Erde
 Geschützt von der Natur selbst
 umgeben von Feen und Waldgeistern
Heniavanaon in den Sphären des Lichts
 weit über den Himmeln
 umgeben von Licht und Engeln
Shorovalahim in seiner Festung Thykril
 in der Mitte Barsias
 umgeben von Tod und Schatten
und niemand wußte wohin sie gegangen waren
dennoch waren sie nicht für immer gegangen
und eines tages werden sie in die ediatore zurückkehren
dann werden die grundfesten der welt erzittern
die himmel werden sie mit tränen begrüßen
die winde werden

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