Halcazês Ganîm

Nerresha war ein Narr. Er stieg hin in die Gewölbe, die unter Halcazês Ganîm liegen. Er hat gesehen was dort liegt. Doch wie ein verängstigtes Kind wandte er sich ab und floh.

Notizen

Halcazês Ganîm, einst die mächtigste Festung ganz Tokluns, genutzt um die Ebene von Mondêron zu überblicken und den Orkenstürmen aus Ognan zu trotzen, heute ein unheimlicher Ort voller namenloser Schrecken, der von ausnahmslos allen, außer den unheimlichsten Geschöpfen gemieden wird.

Geschichte

Wann Halcazês Ganîm erbaut wurde vermag heute niemand mehr zu sagen. Dennoch geht die Legende um, daß die Feste schon seit ewigen Zeiten steht und bereits in den alten Zeiten erbaut wurde. Diese Behauptung sützt sich vor allem auf das Material aus dem die Festung erbaut ist und welches nicht einmal die gelehrtesten der Weisen zuordnen konnten. Glatt und kühl soll es sein, wie schwarzes Glas und doch konnte den gewaltigen Mauern ihm im lauf der Jahrhunderte keine noch so mächtige Waffe auch nur den kleinsten Schaden zufügen.

Als in den Jahren bevor Toklun geeint wurde, die Orkenstürme immer stärker wurden und ihre Angriffe an Heftigkeit immer mehr zunahmen, bezog Male Lasgân, trotz der damals schon bestehenden großen Ehrfurcht die vor der Festung bestand, mit seinem Heer auf Halcazês Stellung um die Orken schon an der Grenze des Landes abzufangen und abzuwehren, noch bevor sie nach Toklun eindrangen.

Nach vielen unerbitterlichen Schlachten um die Festung mußten die Orken aber schließlich einsehen, daß Lesgân in der Feste unbesiegbar für sie war. So verebbten langsam die Angriffe aus Ognan und es kehrten friedlicher Zeiten ein. Da sich schon während der ständigen Angriffe viele Menschen, ob der durch sie verheissenen Sicherheit, nahe der Festung angesiedelt hatten, wurde nun endgültig im Schatten der Festung eine Stadt aufgebaut. Diese erblühte und viele einmalige Bauwerke, inspiriert durch das Anlitz der Feste, enstanden.

Jahrhunderte Später, zur Zeit der schwarzen Kriege, viel jedoch Nerresha über die friedliche Stadt her. Nicht einmal das stolze Halcazês konnte seinem Angriff der untoten Horden und der schwarzen Magie wiederstehen, vielmehr schien es sich sogar mit ihm zu verbünden und viel den Menschen in den Rücken. Unzählige male glitten Kämpfer auf den schwarzglänzenden Zinnen aus und stürzten in den Tod, unzählige male starben tapfere Krieger durch Pfeile vor denen sie sich hinter den Zinnen der Mauern verborgen hatten und als Nerresha schließlich auf das Tor zuschritt gab dieses den Weg scheinbar freiwillig frei. Manche sagen der Schwarzmagier hab es geschafft den Bann der die Festung unter Menschenhand hielt zu brechen und diese aus ihrem Schlaf zu wecken.

Von diesen Tagen an hieß es, auf Halcazês Ganîm liege ein schrecklicher Fluch und die Festung selbst Würde alle Menschen töten die ihr zu nahe kamen. Es heist sogar Nerresha haben in den unendlich tiefen, der unter der Feste liegenden Gewölben, die sich wie Wurzelgeflecht in der Erde verzweigen und zu denen sich die Menschen nichteinmal in den friedlichsten Zeiten hinabzusteigen gewagt hatten, einen Pfad in den Ro'shim gefunden. Doch selbst Nerresha wagte nicht diesen Pfad zu beschreiten noch wagte er weiter hinabzusteigen und nach einiger Zeit verließ auch er aus Furcht vor den Mächten die er entfesstel hatte die ewige Festung.

Seit der dunkle Magier die Feste wieder verließ, steht diese nun von allen und allem verlassen, in mitten der Ruinen der einst prunkvollen Stadt. Denn niemand wagte seither sich auch nur in deren Nähe zu wagen und kam unbeschadet zurück. Die wenigen die es dennoch geschafft haben einen Fuß in das Land zu setzten und lebend zurückzukehren berichten von einem gespenstischem Anblick, verkümmertes Land ohne jegliches Leben soweit das Auge reicht. Und die Augen derer, die es tatsächlich schaffen einen Blick eines der dort lebenden Wesen zu erhaschen, weiten sich vor Angst wenn sie nur den Namen des Landes hören: das verfluchte Halcazês Ganîm.

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