Kapaunen

Notizen

Erstes Buch (Saga des Gesegneten)

1958 Sommer vor Harestardes Tod gebar eine einfache kalevalische Siedlerin einen kleinen, zierlichen Jungen. Sie gab ihm den Namen Kapaunen, was übersetzt so viel wie Der Unverwüstliche heißt. Eines Nachts, als der kleine Junge schweres Fieber hatte, betete seine Mutter zu Almitar, der Mutter aller Götter. Das Fieber stieg und die hilflose Mutter musste mit ansehen, wie der kleine Kapaunen hilflos in seinem Bettchen lag und nicht einmal mehr den Mund öffnen konnte. Die Mutter weinte bitterlich und streichelte ihr Kind behutsam durch sein kräftiges, güldenes Haar. Eines Nachts, die Mutter schlief am Bett ihres Sohnes, leuchtete ein greller Lichtkegel auf. Der kleine Kapaunen erwachte und er vernahm eine Frau mit langem, lockigem, braunem Haar, welche ein hellblaues Gewand und einen silbernen Reif trug. Zudem hatte sie in der rechten Hand eine Art Stab, welcher ebenfalls Silber und mit funkelnden Saphiren besetzt war. Der Lichtkegel blitze immernoch um diese mysteriöse Gestalt auf und sie näherte sich dem kleinen Jungen. Dieser blickte mit seinen großen Augen auf sie und versuchte nach seiner Mutter zu rufen. Jedoch hatte er schon zu viel Kraft lassen müssen, um nur einen einzigen Laut herauszubekommen. Die Frau legte ihre Hand auf die Stirn des kleinen Kapaunen und begann zu sprechen... Es waren wirre Worte doch Kapaunen erahnte sie Sprache...die Sprache der Götter. Dem jungen Knaben wurde plötzlich ganz anders. Er spürte, wie die Lebensgeister in seinen, fast toten Körper zurückkehrten. Als dann verschwand die mysteriöse Frau wieder und alles war so, als wäre sie nie da gewesen. Am nächsten Morgen,als die Mutter ihrem Kind etwas zu essen bringen wollte, traute sie ihren Augen nicht: Da sah sie den kleinen Bengel, wie er im Stall die Hühner jagte. Nachdem er seiner Mutter erzählte, was in der vorherigen Nacht passierte, traute sie ihren Ohren nicht...War es wirklich Almitar? Wer sonst könnte so ein Wunder vollbringen, wenn nicht die Gottesmutter selbst.

Zweites Buch (Saga des Trollbezwingers)

So gingen die Sommer und gingen die Winter. Eines Tages, Kapaunen war ein stattlicher Bauer, der bereits 37 Sommer gezählt hatte, wurde der Wald unruhig. Man hörte das Ächzen der Bäume und die qualvollen Schreie der Tiere. Daraufhin wurden Späher in den Wald geschickt um nach dem Rechten zu sehen, da es in naher Zukunft sonst keine Nahrung mehr geben würde. Doch nicht ein einziger kam aus dem Dunkel des Waldes zurück. Daraufhin entschloss sich der junge Bauer in das dichte Unterholz zu gehen. Ohne jegliche Rüstung oder Waffe betrat er eine Lichtung. Dort erblickte er das Grauen: Die Köpfe der Späher waren auf Speerspitzen, wie Trophäen, in den feuchten Waldboden gerammt worden. Wer könnte nur solch üble Tat begehen, fragte sich der mutige Kapaunen. Tiefer im Dickicht musste er einen Rastplatz für die Nacht finden, denn die Sonne verschwand schon hinterm Weltenmeer und es wäre viel zu gefährlich in der Nacht zu wandern. Eine kleine Höhle bot Schutz, auch wenn sie nicht gerade sehr komfortabel war. Er legte sich auf etwas getrocknetes Moos und versuchte einzuschlafen, als er aus dem inneren der Höhle einen lauten Tumult vernahm. Leise schlich er sich in die Richtung der Unruhe. Dann sah er sie: Riesige Geschöpfe mit langen Hörnern und hässlichen Fratzen. Es müssen Trolle sein, dachte er sich, doch diese Waren irgendwie anders. Der Lärm aus den Wäldern war meist tagsüber zu hören...Nachts war es meist still. Und warum jagten die Trolle nicht Nachts, wenn sie doch bei Sonnenlicht in ihre Todesstarre fielen? Dann sah er einen Troll, welcher die anderen noch um mindestens zwei Fuß überragte. Er versuchte ihnen ein paar Worte zu entnehmen, was ihm auch gelingen sollte, schließlich war sein Gehör das beste in ganz Kalevala. Der Bauer lauschte und erfuhr, dass sich diese Trolle auch Karuna oder Lichttrolle nannten, was der ganzen Tagjägerei somit einen Sinn geben würde. Plötzlich fuhr ihm der Schock durch Mark und Bein. Diese trolle planten einen Angriff auf das Menschendorf nahe des Waldes. Kapaunen wusste, dass es sich um Kalevala handeln musste, denn ein weiteres Dorf oder gar eine Stadt war ihm nicht bekannt. Als er erfuhr, dass sie zum Sonnenuntergang des folgenden Tages angreifen wollten. schlich er sich zunächst aus der vermoderten Höhle und rannte dann, so schnell ihn seine langen, kräftigen Beine tragen konnten, zurück in sein Dorf. Dort gab er die Informationen umgehend an den Milizenführer weiter. Ohne zu zögern wurden die Bewohner des Dorfes mit Waffen und Rüstungen ausgerüstet. Die Miliz allein hätte dem Ansturm der Karuna nie standhalten können. Ein Wall aus schweren Wackersteinen wurde in nur einer Nacht erbaut. Auch dank der Hilfe von Kapaunen, welcher gut den halben Wall allein erschuf. Kein Bewohner Kalevalas schlief diese Nacht, um nicht von Albträumen geplagt zu werden. Am nächsten Tag unterrichteten die Söldner die unerfahrenen Siedler so gut es nur ging. Am Abend warteten alle auf das Ertönen des Schlachthorns. Die Späher auf der Turmspitze des Tempels der Almitar beobachteten auch jede kleine Bewegung am Rande des Waldes. Dann plötzlich trötete es durch ganz Kalevala...die Trolle stürmten aus dem Wald und rannten auf das kleine Dorf zu. Der Pfeilhagel der Bogenschützen tötete geradeeinmal ein halbes Dutzend an Trollen, so dass sich schon mindestens zwanzig vor dem Wall befunden haben müssen. Der Wall hielt nur wenige Herzschläge stand, bevor er den gewaltigen Pranken der Trolle nachgeben musste. Jetzt war allen klar: Die Schlacht hatte begonnen. Die Miliz hatte alle Mühe die wilden Kreaturen in schach zu halten. Es gelang auch einigermaßen gut, bis zu dem Zeitpunkt als der riesige Troll über den bereits zerstörten Wall stieg. Der junge Kapaunen hatte gerade zwei Trolle mit seiner Axt niedergestreckt, als er sah wie sich das Ungeheuer auf die Menschen zubewegte. Schnell sprang er mit einem Riesensatz über die sich bekämpfenden Lager, um nur wenige Fuß neben dem Monster zu landen. Dieses drehte sich plötzlich um und schlug Kapaunen mitten auf seine gestählte Brust. Außer einem kurzen Schnaufen, dass der junge Kämpfer aus sich aufstoß, hatte der Schlag keinerlei Wirkung hinterlassen. Er wunderte sich selbst darüber, denn ein üblicher Mensch hätte mit etlichen Knochenbrüchen rechnen müssen, bei der Wucht des Schlages. Unberührt davon holte der Troll ein zweites Mal aus, doch diesmal konnte Der Unverwüstliche sich unter dem schweren Arm hinwegducken. Nach dieser Parade schlug Kapaunen mit seiner Axt in den muskulösen Bauch des Trolls. Dickes, dunkelrotes Blut schwoll aus der tiefen Wunde und der Lichttroll schrei auf. Der junge Mann hatte nun einen wahren Berserker vor sich, blind gelenkt von Wut und Schmerz. In einer hastigen Aktion schlug die Kreatur Kapaunens Axt aus der Hand. Nun war der kräftige Kämpfer waffenlos. Währendessen hatte die Miliz fast alle Ungeheuer der Finsternis getötet oder schwer verwundet. Der Troll stürmte los und versuchte mit seinen schnellkräftigen Fäusten den Waffenlosen zu erschlagen. Dieser jedoch wich den Schlägen seines Widersachers aus und landete selbst einen wuchtigen Treffer in die Magengrube des Angreifers. Dieser taumelte einige Schritte zurück, was die Möglichkeit für das Ende des Kampfes bedeutete. Kapaunen sprang hinter den Riesen und legte seine Hände um den Hals seines Gegners. Dies war nicht so einfach, so ein Trollhals ist wirklich sehr dick. Nun drückte er zu, der Troll versuchte sich zu befreien, doch der Kämpfer drückte noch fester zu. Dann ließ der Karuna seine Arme fallen, so dass die nur noch schlaff zu Boden hingen. Er war tot. Der erst 37 Sommer zählende, junge Bauer, erwürgte einen Lichttroll dieser Größe mit bloßen Händen? Er musste den Segen der Götter haben, dachten sich die Menschen von Kalevala, die ihrerseits auch alle Trolle besiegt hatten. So war die Gefahr gebannt und nun war der Wald wieder so schön und ruhig wie früher...

Drittes Buch (Saga des Bärentöters)

Es war ruhig geworden um den einstigen Trollbezwinger. Kapaunen zählte nun schon 103 Sommer und war nun in der Blüte seines Lebens. Er hatte eine Frau und siebzehn Kinder, um die er sich rührend kümmerte. Er besorgte die Nahrung und beschütze die Familie mit Leibeskräften, von denen er natürlich genug hatte. Doch dieser Winter war anders. Die Bewohner Kalevalas hungerten. Die Vorräte waren durch den trocknen Sommer rar und die Tiere durch eine unbekannte Krankheit getötet worden. Das Gras trocknete aus und die Tiere hatten nichts zu fressen. Nun wandten sich die Kalevalen an den stolzen Vater, um Hilfe und einen Ausweg aus dieser schier hoffnungslosen Situation zu finden. Kapaunen zögerte nicht lange und machte sich für die Abreise zurecht. Er übergab seinem ältesten Sohn, welcher 15 Sommer zählte, die verantwortungsvolle Aufgabe sich um seine Mutter und kleinen Geschwister zu kümmern, während der Vater auf reisen ist. So verabschiedete sich der stolze Mann von seiner lieben Familie und zog aus, weit weg von Kalevala und seinen Wäldern. Nach ewigen Tagen und Nächten ohne nur ein Tier zu finden, das noch nicht verwest war, keimte Hoffnung in dem wandernden Bartträger: Er sah das gewaltige Saphirgebirge mit seinen einzigartigen blauen Gipfeln am Weltenmeer. Nach wenigen, langen Tagen erreichte er diese mächtige Bergkette. Doch auch hier bot sich dem Wanderer das selbe Bild, wie in den Regionen davor. Nich ein lebendiges oder wenigstens nicht verwestes Tier war aufzuspüren. So musste er weiterziehen. Der Weg durch das große Gebirge stellte sich schwerer dar, als zunächst angenommen, dachte sich der reife Kapaunen. Starke Schneestürme fegtem ihm in sein bärtiges Gesicht, so dass er sich ständig den Schnee und das Eis aus den Augen wischen musste. Viele anstrengende Meilen weiter, nach vielen Tagen erklomm er endlich den Kamm des Bergzuges. Er blickte herab in das sich vor ihm erstreckende Tal und begann das Gebirge herabzusteigen. Der Weg nach unten fiel Kapaunen viel leichter, da der Sturm nicht über die Kämme fegen konnte. Noch nie war einer aus dem Volke der Kalevalen auf der Nordostseite des Saphirgebirges gewesen. In den alten Büchern steht geschrieben, dass einst ein gleißender Strahl hinter dem Gebirge erschien und ganz Perrath erhellte. Seither wagte sich nieman in das Land hinter dem Bergzug. Nun befand sich der Trollbezwinger aber auf noch unbekanntem Land. Er ließ sich davon nicht beirren und ging nur seiner Aufgabe nach, sich um die Nahrung seines Dorfes zu kümmern. Dann sah er sie plötzlich...Riesige Bären stapften durch die saftig, grünen Wälder. Kapaunen vergewisserte sich und zählte genügend Nordbären in einem nur kleinen Umkreis von wenigen Meilen. Im Gegensatz zu den Bären in seiner Heimat, waren diese keine Einzelgänger und lebten in großen Herden. Der geschickte Jäger sprang von einem Bären zum nächsten um ihnen schnell und schmerzlos, das Genick zu brechen. Dies erwies sich als keine große Herausforderung, da die trägen Tiere einfach viel zu langsam waren. In wenigen Stunden hatte er genau zweihundert Bären erlegt. Er wusste, dass sie sich davon schnell erholen würden, da er nur die älteren Bären tötete. Kapaunen entfellte und enthäutete die Tiere und Schnitt nur das genießbare, zarte Fleisch aus den dicken Bären hinaus. Er rieb es danach mit einer Paste aus Kalevala ein, welches die Haltbarkeit des Fleisches deutlich erhöhen konnte. Er packte die fertigen Stücke in einen robusten Ledersack und verschloss ihn so fest, wie es seine Kraft in den Armen zuließ. Nun machte er sich auf die weite Heimreise. Er überquerte die Kämme des saphirgebirgeSaphirgebirges und schritt auf der anderen Seite durch den kalten Schneesturm wieder herab. der Rückweg fiel ihm deutlich unbeschwerter,da der Sturm ihm nun nicht mehr ins Gesicht sondern nur noch in sein breites Kreuz wehte. Wenige Tage später kam er wieder in Kalevala an. Die Menschen begrüßten ihn mit frenetischem Jubeln und wildem Geschreie. Kapaunen übergab das Fleisch an die hungernden und abgemagerten Bewohner. Das Fleisch reichte für den gesamten, eisigen Winter. Schließlich fiel ihm seine Familie um den Hals und freute sich über die Rückkehr des Vaters. Und solch ein verfluchtes Jahr sollte nie wieder kommen...

Viertes Buch (Saga des Erforschenden)

Der alte Held lebte nun allein in seinem alten, rissigen Mauerwerk. Seine Frau war seit über zwanzig Sommern tot und seine Kinder hatten eigene Familien gegründet und waren längst aus Kalevala ausgewandert. Kalevala selbst ist zu einer beachtlichen Stadt mit weit mehr als zweitausend Einwohnern gewachsen. Das gesamte kalevalische Herrschaftsgebiet hat sich um mehr als das dreifache vergrößert und zählte insgesamt etwa dreitausend Menschen. Sogar zwei kleine Städte, Louhi und Kullervo, wurden in den letzten Sonnenzyklen gegründet. Doch dem alten Mann war es überdrüssig geworden. er kannte Alles und Jeden. Was wollte er noch hier? Es gab keine Feinde, vor denen sich die Menschen fürchten mussten. Es gab keine Hungersnöte mehr, da die Vorräte für mehrere Winter reichen würden. So machte sich der alte Kapaunen auf den Weg den Kontinent Perrath zu erkunden. Er verabschiedete sich von den Kalevalen und verließ das Land mit nicht mehr als einem Dolch und ein paar Silbermünzen. Er wanderte Tage, er wanderte Nächte, er schlief nur wenige Stunden. Irgendwann, er hatte aufgehört die Tage zu zählen erreichte er ein Meer. Er begutachtete sich die See und entschloss sich zu schwimmen. Wohin, wie lange? Das war ihm egal, irgendwann wird irgendwo noch ein Stückchen Land kommen, dachte er sich und stieg in das kalte Wasser. Er schwomm immer gen Norden, er mochte die Wärme im Süden nicht. Auf einmal tauchte vor ihm ein riesiger Wal mit einem gewaltigen Horn auf. Der alte Reisende schwamm so schnell es nur ging zur Seite. Und noch etwas entdeckte Kapaunen: Ein großes Schiff mit dem Handelszeichen schien dem Wal zu folgen. Das Schiff jedoch war viel zu schnell, als dass der alte Mann hätte können auf sich aufmerksam machen. So schwamm er schlecht gelaunt weiter. Einge Zeit später kam er an einen Punkt an dem das Wasser bereits zu Eis gefroren war. So stieg er auf die kalte Fläche und ging weiter. Nach Wochen im Meer und auf Eis entdeckte er Land. Es war längst nicht so groß wie Perrath, doch war es trotzdem eine Insel von stattlicher Größe. Er betrat die Insel und ging weiter in Richtung des Nordsterns, welcher von jedem Punkt aus von Perrath zu sehen war. Dichter Wald umgab ihn und seltsames Jauchzen kam aus dem düstren Unterholz, doch er ging weiter, er wollte Völker, Kulturen und Geschöpfe treffen, die noch nie ein Kalevale vor ihm gesehen hat. In den nächsten Tagen erreichte er einen Fluss, welcher überraschenderweise nicht mit Eis bedeckt war. So schwamm Kapaunen einfach hindurch, wobei er bemerkte, dass der Fluß auch noch sehr Warm für diese nördlichen Gefilde sei. Unbeirrt davon zog er weiter ins Landesinnere vor. Nach mehreren Mondzyklen erreichte er eine seltsame Eiswand. Er suchte nach einem Tor oder ähnlichem um diese Wand passieren zu können. Er klopfte einfach an die riesige Wand um auf sich aufmerksam zu machen. Zunächst passierte nichts und der alte Trollbezwinger klopfte nochmal, diesmal mit etwas mehr Kraft. Plötzlich öffnete sich eine Art Tor und zwei seltsame Menschen kamen auf ihn zu. Sie wollten wissen wer er sei und was er wolle. Der Alte erzählte von seiner Herkunft, seines Vorhabens und zeigte ihnen das Wappen der Botschafter. Dies tat er mit so großer Überzeugung, dass die Menschen ihn hereinbaten. Er wurde durch einen heruntergekommenen Stadtteil geführt, was wohl nur für Arme bewohnbar sein sollte. Die Bewohner waren, neben den seltsamen Menschen auch noch hässliche Orks und andere Menschen, die der alte Held nicht kannte. Nach einigen Herzschlägen auf der Hauptstraße, erreichte die Gruppe eine weitere Mauer, durch die die Gruppe mit einem goldenem Schlüssel kam. Auf der anderen Seite bot sich ein vollkommen anderes Bild. Die Straßen waren sauber und es wirkte alles sehr prunkvoll und reich. Auch hier lebten diese weiß-blauen Menschen. Zudem konnte Kapaunen noch Elfen ausmachen, welche nur die feinsten Gewänder trugen. Später kam die kleine Gruppe an einem größeren Palast an. Der Alte wurde zum Botschafter der Stadt geführt mit dem er ein langes Gespräch führte. Die Insel trug den Namen Harukania und ist für ihre Kaliehbauten bekannt. Die Stadt in der er sich befand, trug den Namen Garaanan und ist zugleich die Hauptstadt der kleinen Insel. Der alte Mann,der bis zu diesem Tage bereits einhundertundsechzig Sommer zählte, entschloss sich für eine Weile hierzubleiben um die Gewohnheiten der Harukanier zu studieren und zu analysieren...

Letztes Buch (Saga des Abschieds)

Ein paar Sonnenzyklen später, Kapaunen war bereits ein Gelehrter der Wirtschaft, half er den Harukaniern und Kalevalen dabei einen Handelsvertrag abzuschließen. Die Kalevalen brauchten dringend das stabilere Holz und das seltene Metall Kalieh um ihre Häuser vor Stürmen besser schützen zu können. Die Harukanier schätzen vor allem das delikate Rentierfleisch und das wertvolle Leder. Seine Kinder besuchten ihn oft und verehrten ihn mit Stolz als ihren Vater. Der Held Kapaunen entschlief im stlozen Alter von 228 Jahren in seinem Haus in Garaanan. Viele Menschen weinten um den Verlust des Großen Mannes, doch bald siegte der Stolz und die Freude, solch einen großartigen Menschen in seinen Reihen gehabt zu haben. Große Feste wurde auf Harukania, als auch in Kalevala veranstaltet und wirklich Niemand blieb den Feiern zu Ehren Kapaunens fern. So ging er in die Geschichte als Krieger, Retter, Entdecker und als erster Botschafter Kalevalas ein. Ihm wurde in der kalevalischen Hauptstadt später ein mächtiges Denkmal aus Kalieh gebaut.

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