Kirche von Avanon

Notizen

Die Kirche von Avanon glaubt daran, daß die Göttin Avanon allen anderen Göttern voransteht. Sie ist die Trägerin des Lichts und Bewahrerin des Guten auf Erden. Am Ende des Lebens muß sich ein jeder ihrem Gericht untewerfen und ihr Urteil bestimmt, ob eine Seele es wert ist in ihr himmlisches Reich einzugehen, oder ob sie hinab in die Höllen fährt.

Oberster Vertreter der Kirche von Avanon ist der Scriptor, das Wort der Herrin auf Erden. Er wird von den Kardinälen auf Lebenszeit erwählt. Seine Aufgabe ist in erster Linie die Niederschrift der Taten von Königen und Herrschern und somit die Unterstützung der Herrin. Denn nicht die Mächtigen und Reichen sind es, denen ihre Aufmerksamkeit gilt, sondern die Armen und Schwachen. So obliegt es dem Scriptor, die Taten von Königen zu bewerten und ihnen mit göttlichem Rat beizustehen. Seine Schriften sind es, welche das Urteil Avanons am Ende zum einen, oder zum anderen wenden.

Ebenso ist es seine Aufgabe, Gläubige, welche vom rechten Weg abgekommen sind, wieder zurück in den Schoß der Kirche zu führen. Auf daß Avanon ihren Seelen gnädig seien möge. Ein Hirte der Hirten, durch Gottes gnaden.

Auch die Verwaltung von Spenden und Gaben ist die Aufgabe des Scriptors. Er setzt die milden Gaben, welchen im Glauben an Avanon gegeben werden, im Sinne der Göttin ein.

Dem Scriptor folgen die 25 Kardinäle und die sieben Erzkardinäle. Aufgabe der Kardinäle ist die Umsetzung des Wortes der Herrin und somit der Weisungen des Scriptors. Ihr Wirken gilt generell einem bestimmten Kreis, in welchem sie für das rechte Gelingen und für das Seelenheil der Gläubigen Sorge tragen. So sind sie z.B. für den Bau von Kirchen verantwortlich und nehmen die milden Gaben der Söhne und Töchter Avanons entgegen.

"Kampf den Schatten mit Feuer und Klinge zur Ehre der Göttin", dies ist der Leitspruch unter dem die Heilige Inquisition unter Führung der sieben Erzkardinäle ihren Dienst verrichtet. Diese sieben heiligen Männer gehen sowohl aus den Kardinälen hervor, als auch aus den Reihen der gläubigen Armeen. Wer zum Erzkardinal berufen wird, dem wird die höchste Ehre zu Teil, welche die Kirche von Avanon ihren lebenden Anhängern bietet. Und ebenso wird damit die schwerste Last auf seine Schulter gelegt, welche ein einfacher Mann zu tragen vermag: Den Erhalt und die Verteidigung der gläubigen Zivilisation.

Die Heilige Inquisition

Die Heilige Inquisition ist ein Auswuchs der Kirche von Avanon. Sie untersteht allein seiner Heiligkeit dem Scritpor durch der Göttin Gnaden. Ihre Primäre Aufgabe besteht darin, die gläubigen Reiche vor der Bedrohung durch Häretiker, Ketzer, Schwarzmagier und durch die Mächte der Finsternis selbst zu beschützen. Zu diesem Zweck verfolgt die Inquisition alle Bedrohungen, welche von Außen, oder Innen drohen. Die Zeichen der Inquisition sind das Schwert und die Fackel. Ersteres steht für die Gerichtsbarkeit, welche sich über alle gläubigen Länder erstreckt. Die Fackel dagegen steht für den ständigen Kampf des heiligen Feuers, gegen die Mächte der Finsternis, welche vor allem in der Inquisition selbst zum Ausdruck kommen.

Im Allgemeinen ist die heilige Inquisition militärisch Organisiert. Allerdings vermischen sich in den höheren Rängen die Aufgaben von Kriegsherren und Geistlichen. Die Erzkardinäle sind einerseits die höchsten Richter und Geistlichen der Kirche, andererseits sind sie aber ebenso, die höchsten Feldherren und Befehlshaber der heilen Truppen. Ihre Schwerter sind hundert und gar tausendfach gesegnete Meisterwerke der Schmiedekunst und sie sind die stärksten Waffen im Kampf gegen die Horden der Schatten. Das Schwert eines Erzkardinals ist ebenso wie er selbst, Waffe und heiliges Relikt zugleich. Nur der Segen des Scriptors selbst wiegt noch schwerer, als der, welcher durch die Klinge eines Erzkardinals erteilt wurde.

Ganz im Gegensatz zu den Trachten der anderen Zweige der Kirche, sind die Kleider der Inquisition schwarz/rot gehalten und nicht im üblichen weiß/rot.

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