Maorzûm

Notizen

Maorzûm (màor-dsüm) - Sing. Maorzum (màor-dsùm) - ist ein zusammengesetztes Wort aus dem Elbendialekt und bedeutet 'gefiederte-Kleider'. Auf [[kontinente:Qiemsua]] ist es die offizielle Bezeichnung für eine im nordöstlichen Dschungel angesiedelte kulturbildende Rasse. Als Synonym wird hier Tengu verwendet, dieser Begriff ist aber nur richtungsweisend.

Die Maorzûm sind ursprünglich mit den Ruong aus dem [[gebiete:Aoshum]]-Hochland verwandt. Sie haben eine diesen sehr ähnliche Statur, wenn auch etwas gedrungener, und sie sprechen eine ähnliche Sprache. Die Lebensweisen jedoch unterscheiden sich erheblich. Denn die Maorzûm sind ein sehr friedliebendes Volk und führen ein halbnomadisches Dasein auf den Baumkronen des Urwalds. Quellen besagen, dass die Maorzûm aus dem Aoshum auswanderten, als der große Abspaltungskrieg zwischen den zwei Dämonenlehen entbrannte. Die Tengu sehnten sich aber nach Frieden und Naturnähe und so zogen sie in den Süden über die Himmelsmauer-Bergkette, wo sie dann, an den Berghängen zum Dschungel, ihre Siedlungen gründeten.

Da sie sich keinem Feind gegenüber sahen, verzichteten die Siedler auf Festungsbau. Stattdessen errichteten sie ihre Dörfer in den Wipfeln der Tropenbäume. Das Flechten und Verkleben der Wände hatten sie sich zuvor von wilden Vögeln abgeschaut. Die Naturverbundenheit äußerte sich auch darin, dass man anfing, Früchte, Wurzeln und Kleinnager zu verzehren, was sich bis heute erhalten hat. Vögel sind bei den Maorzûm heilig. Darum hat sich über die Zeit hinaus ein Kult entwickelt, der jeden Tengu dazu verpflichtet, eine Vogelmaske und ein mit Federn geschmücktes Kleid zu tragen. Sowohl die Maske, als auch das Kleid, sind stets individuell gestaltet, weisen aber durch unverkennbare Merkmale darauf hin, aus welchem Dorf sein Träger kommt und welche Funktion er darin ausübt.

Seine erste Maske bekommt ein Maorzum im Alter von zwei Jahren. Die Nächste mit sechs, dann mit zwölf und ab da immer dann, wenn ein Tengu einen neuen Beruf ausübt oder im Rang steigt. Diese Maske ist ein nachgebildeter Vogelkopf mit echten Federn und einem Schnabel, dessen Form aber variieren kann. Sie bedeckt den Kopf vorne und hinten, vom Gesicht sind nur die Augen durch zwei Löcher sichtbar.

Geschichte

Die Maorzûm waren das zweite Volk, welches den Imperiumserweiterungskriegen von Thiufion zum Opfer fiel. Entdeckt wurde ihr Land erst nachdem die Albie von den Ruong die Legende erfuhren, der Geschichte von den Flüchtlingen in den Süden. Eine Elbenexpedition über die Himmelsmauer führte letztendlich zur Bestätigung des Mythos und zur Verfassung eines Berichtes von wundersamen Wesen, die wie Vögel aussahen und lebten. Diese 'gefiederten Kleider' sollten einen starken Hang zur Flötenmusik haben und große Philosophen sein. Die Tengu wurden zu Tributzahlungen verpflichtet, die diese anfangs auch leisteten. Als die Forderungen der Drachenregierung ins Unverschämte stieg, rebellierten die Maorzûm und wurden ob der günstigen Gelegenheit gleich besiegt und ihre Territorien vom Imperium annektiert.

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