Massmarn

Notizen

Das Massmarn ist ein Bewohner der dunklen Welt weit unter Dâse. Bekannt fast ausschließlich bei Zwergen und anderen ebenfalls im Untergrund lebenden Kreaturen, wissen die meisten Bewohner von Dâse nichteinmal von seiner Existenz.

Aussehen und Körperbau

Eine sehr eigenwillige Körperform, bei der vor allem der überdimensonal große Kopf der Kreatur die Form eines gerundeten Keils besitzt, ist eine der hervorstechendsten Eigenschaften des etwa elefantengroßen Massmarn. Hierbei ist der Kopf härter als Granit und wiederstandsfähiger als Stahl. Die beiden winzigen Augen des Untergrundbewohners die sich in Höhlen an der Seite des Kopfes befinden, sind die meiste Zeit über von dicken Schutzliedern bedeckt. In der ewigen Dunkelheit des Untergrundes so gut wie nutzlos, passiert es nicht häufig, daß Massmarn während ihrer Grabarbeiten eines oder gar beide ihrer Augen an schroffen Felsen verlieren. Dies beeinträchtigt die Kreatur aber nicht im geringsten, da sie ihre Umwelt ertasten und sich rein auf ihren ausgeprägten Geruchssinn und ihre ausgezeichnete Fähigkeit Erschütterungen wahr zu nehmen, verlassen. Die Nasenschlitze sitzen nicht wie man vermuten würde an der Spitze des Kopfs sondern an dessem oberen, hinterem Ende noch hinter den Augen.

Der restliche Körper wirkt gegen das mächtige Haupt etwas schmächtig, ist aber ebenfalls mit dicken Schuppen gut gepanzert. Unter diesen Schuppenkleid befinden sich gewaltige Muskelberge, ganz besonders im Bereich des Halses und der vier Beine. Diese ermöglichen es natürlich einerseits dem Massmarn erst dieses gewaltige Haupt zu tragen und zum anderen, ermöglichen sie dem Massmarn eine ungeheure Stoßwirkung mit seinem gesammten Körper zu erzielen.

Damit die bullige Kreatur überhaupt diese Kraft umsetzten kann, benötigt es einen sicheren Stand. Dieser wird durch die kräftigen Hufklauen gesichert, in denen jedes Bein des Massmarn endet. Beide Klauenhälften können durch Muskeln zusammengezogen werden, so, daß sich Klauen geradezu im Stein verbeißen. Hierdurch wird es dem Massmarn sogar möglich, kurze Strecken an Höhlenwänden zurückzulegen.

Um noch mehr zur Keilförmigkeit des Körpers beizutragen, endet das Hinterteil des Massmarn in einem kurzen, fleischigem und spitz zulaufendem Schwanz.

Lebensraum und Nahrung

Die meiste Zeit seines etwa 5 jährigen Lebens verbringt das Massmarn damit im Gestein des Untergrundes nach Mineralien zu suchen. Denn wie einige, der so tief im Untergrund lebenden Kreaturen, lebt auch das Massmarn hauptsächlich von Salzen und Mineralen. Um diese aufzuspüren, stößt es seinen Kopf gegen die Höhlenwände. So kann es durch das Echo im Gestein erkennen, ob sich dort im Gestein Nahrung befindet. Hat es eine passende Stelle gefunden, so treibt es mit seinem Kopf und unter Einsatz seines gesamten Körpergewichts einen Stollen in das Gestein, bis es sein Ziel erreicht hat.

Auch wenn das Massmarn sich hauptsächlich von nichtorganischen Stoffen ernährt, verschmät ein hungriges Exemplar dieser Kreaturen auch keine Pilze oder in seltenen Fällen sogar andere, kleinere Untergrundbewohner.

Kampf

Ein Massmarn besitzt ein geradezu phlegmatisches Wesen. Solange es keine direkten Anzeichen einer Bedrohung gibt, ignoriert ein Massmarn jeglichen äußeren Einfluß. Man sagt bei den Zwergen, man könne auf einem Massmarn sogar Bierfässer transportieren, ohne, daß es darauf reagieren würde.

Dennoch sollte man nicht zu unbedarft mit diesen Kreaturen umgehen. Einerseits bedeutet die Ignoranz äußeren Einflüssen gegenüber auch, daß ein Massmarn auch ohne nur zu Zögern über jedes Hindernis hinwegstapft. Ob es sich bei diesem Hindernis um einen Silbertropfen oder einen Zwerg handelt, interessiert es nicht im Geringsten. Und zum anderen läuft ein Massmarn vor einer erspürten Gefahr nicht davon, sondern versucht ihr genauso zu begegnen, wie einer massiven Felswand: mit einem gewaltigem Kopfstoß. Meist ist es mit dieser Methode auch recht erfolgreich, zieht man in Betracht, daß mit diesem Kopf in der Regel Felsen gespalten werden. Dies mag der Hauptgrund dafür sein, daß das Massmarn kaum natürliche Feinde besitzt.

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