Orks

Notizen

Das Volk der Orks

Das Volk der Orks, stark und mit den rauen Naturgewalten im Einklang. Wild und kriegerisch anmutend und mit einem Antlitz, das vielen Furcht einflöst, stellen sie für viele Völker die Verkörperung des Erzfeindes dar.

Aussehen

Der durchschnittliche männliche Ork überragt mit seinen zwei Schritt Größe den durschnittlichen Menschen. Zusätzlich verleihen ihm seine unglaublich muskulöse Statur und sein wildes Aussehen gehörigen Respekt bei den meisten anderen Völkern. Ihre Hautfarbenschattierung befindet sich meist zwischen hellem grün und einem dunklegrau. Das Haar der Orks ist immer dunkelbraun bis schwarz und wird zumeist in einer stammes- und statusabhängigen Flecht- oder Bindeart getragen. Von orkischen Kriegern wird ihr Haar oft in wilden Mähnen getragen oder mit Ringen und Bändern zusammengebunden. Seltener sind geflochtenes Haar oder völlige Kahlrasuren des Schädels, wie man häufig bei dem Schamanen eines Stamms finden kann. Wie auch bei den Menschen ergraut das Haar von Orks im Laufe ihres etwa 60-jährigen Lebens.

Ihr Gebiß ähnelt dem der meisten anderen Völker, ist aber insgesamt etwas schärfer und grobschlächtiger, um auch mit zähem oder gar rohem Fleisch zurecht zu kommen. Der Größte Unterschied im Gebiß eines Orks sind die beiden stets gut sichtbaren, etwa halbfingerlangen aus dem Unterkiefer hervorstehenden Keiler.

Das Gesicht eines Orks ist durch die kleine, flache Nase und die äußerst dünnen Lippen insgesamt sehr flach. Die besonders hervorgehobene Mundpartie, die tiefliegenden Augen und das fehlen von Augenbrauen, die durch dicke Knochenwülste ersetzt werden, verleihen den Orks ein zusätzlich fremdes, wenn nicht gar abstoßendes Aussehen. Dieser Eindruck wird oft noch durch besondere Gesichtsbemalung oder -tätowierungen verstärkt.

Sprache

Von jeher als einfache und plumpe Sprache abgetan, hat die orkische Sprache - oder einfach Ork wie die Orks ihre Sprache selbst nennen - viele Gemeinsamkeiten mit der elbischen Sprache. Einige Forscher haben gar schon behauptet, daß Ork und [[sprachen:Elbisch]] die gleichen Wurzeln besitzt. Manche Forscher haben so bereits ihren guten Ruf verloren und wurden aus ihren Kreisen verstoßen, da die Orks allgemein hin als einer der Erzfeinde des Menschen betrachtet werden. So ist es auch völlig unvorstellbar, daß ein so gräßliches und kriegerisches Volk mit den Elben, eine so grundlegende Sache wie die Sprache, teilen sollte.

Ork besteht aus besonders vielen kehligen, grollenden Lauten, welche nocheinmal durch die, von Natur aus schon bedrohlich tiefen Stimmen der Orks, in ihrer Wirkung verstärkt werden. Ihr eher einfacher Aufbau aber, macht es besonders einfach, sich schon mit wenigen Worten verständlich zu machen. Wer aber die orkische Sprache meistern will, hat kein leichtes Ziel, denn die Orks selbst pflegen einen ungeheuren Wortreichtum. Trotz dieser Vielzahl an Wörtern, besitzen viele Worte mehrfache und höchst unterschiedliche Bedeutungen. Dies kommt besonders in den einzelnen Dialekten der Stämme zum tragen, die es nicht einmal den Orks selbst erlauben, sich ohne weiteres mit anderen Stämmen zu verständigen.

Kultur

Religion

Die Kultur der Orks ist bis zu ihren Wurzeln vom Schamanismus geprägt. In der orkischen Kultur ist der am höchsten Angesehene Stand der eines Schamanen. Schamanen sind die Vermittler zwischen der Natur, den Ahnen und den Orks. Sie vermögen als einzige, sich mit dem Wind, dem Feuer, der Erde, den Tieren und den Ahnen zu unterhalten. Auch wenn es noch andere Elemente geben mag, so stehen doch Wind, Feuer und Erde den Orks am nächsten. Im Tierreich verehren die Orks vor allem den Wolf und den Bär. Wölfe sind das Vorbild der Orks, sie jagen im Rudel, besitzen einen festen sozialen Platz in dieser und stehen immer loyal zu ihrer Gruppe. Dagegen steht der Bär im Einklang mit der Erde, die ihn jedes Jahr neu gebärt und wieder schützend in sich aufnimmt.

So versuchen die Schamanen die Kraft der Bären in sich aufzunehmen. Zu diesem Zweck ist es einzig und allein einem Schamanen erlaubt Bären zu töten und dies auch nur, wenn es im Sinne der Elemente passiert. Zur langwierigen Ausbildung zum Schamanen gehört deshalb auch die letzte Prüfung, bei der, der angehende Schamane alleine loszieht, um das Fell eines Bären an sich zu nehmen. Jeder Schamane trägt dieses Fell ständig, um so die Kraft des Bären in sich zu sammeln. Ebenso versucht ein Schamane möglichst im Einklang mit dem Geist des Bären zu leben und so immer im Bund mit dem Geist der Natur zu sein. Davon zeugen auch die traditionellen Waffen eines Schamanen, welche einzig und allein aus den Krallen des Bären bestehen.

Stellung weiblicher Orks

Orkinnen kümmern sich zumeist um die Erziehung der Kinder und um die Familie an sich. Sie bereiten das Essen und sorgen für den Zusammenhalt des Stamms. Dennoch haben sie bei allen Entscheidungen ein Mitspracherecht und sind generell mit ihren männlichen Artgenossen gleichgestellt. So gibt es einige Stämme in deren Reihen Kriegerinnen kämpfen und gar einige Stämme, die von einer Orkin angeführt werden. Ebenso ist es keine Seltenheit, einen Stamm anzutreffen, dem eine Schamanin angehört.

Auch wenn ein Stamm meistens von einem großen Krieger geführt wird, wird dieser bei wichtigen Entscheidungen nicht handeln ohne die Schamanen des Stammes befragt zu haben. Und so sind es die Schamanen, die einen Stamm letzten Endes führen. Ihnen obliegt die Entscheidung über Krieg und Frieden. Damit spielen sie eine wichtige Rolle für das Auftreten eines Stamms und ob dieser für seine Friedlichkeit oder für seine Kriegerischen Taten bekannt wird. Aus diesem Grund unterscheidet sich das Verhalten der einzelnen Stämme teilweise extrem von einander. Während einige Stämme sogar im kleinen Maße Ackerbau betreiben und seßhaft sind, leben andere nur von Überfällen auf andere Stämme.

Kampf

Rengnar ist eines der in der orkischen Sprache am häufigsten gebrauchte Wörter für Waffe. Gleichzeitig kann es aber auch Axt bedeuten, was bereits viel über die Waffenwahl der Orks aussagt. So kann man wohl sagen, die Axt ist die Waffe der Orks. Einfache Hiebäxte bis hin zu reich verzierten Zweihandäxten - die Schmiede der Orks beweisen immer wieder, daß sie ihr Handwerk hervorragend verstehen und nicht müde werden, immer wieder neue Unterarten der orkischen Waffenkammer zu entwickeln.

Und genau wie die Schmiede verstehen auch die orkischen Krieger ihr Handwerk. Ein Sprichwort sagt, daß nichts tödlicher ist, als eine Axt und ein Ork. In den gewaltigen Pranken der Orks, werden ihre Äxte zu alles zermalmenden Waffen, die ganze Armeen aufreiben können. Nichts ist vor orkischen Äxten sicher und nicht die schwerste Plattenrüstung kann einen Ritter vor der Kampfwut eines Orks retten wie man sagt.

Zitate

"Noch die kleinste Horde von Orks scheint ihre eigene Sprache zu sprechen, die außer ihnen selbst niemand unter der ganzen :Himmelskuppel zu verstehen scheint. Das allein beweißt schon wie dumm und unzivilisiert dieses Volk von mordenden Bestien ist."
-- Aus der Ansprache von Fürstin [[personen:Esma Fegarn]] zum Feldzug gegen die einbrechenden Orkenhorden.

"Nichts ist tödlicher als eine Axt und ein Ork."
-- Sprichwort

Diskussion

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