Ro'shim

Notizen

Der Ro'shim, die tief verzweigten, brennenden Höhlen unter Barsia, bestehend aus den 13. Höllen, Heim aller Dämonen, Grab aller schwarzen Seelen, Mittelpunkt vieler schrecklicher Legenden.

Nichts verdient mehr gefürchtet zu werden, als seine Seele an diese grauenvolle Welt zu verlieren. Der Pakt den Tokneianhar einst mit Sheren'Dor'Enkor eingegangen ist, sichert den Dämonen das Anrecht auf alle Seelen, die im Lauf der Jahre die Farbe von Unrecht, Verrat und Grausamkeit angenommen haben. So gehen die Seelen all jener deren Leben von Untaten überschattet war, nach ihrem Tode in die feurigen Hallen des Ro'shim ein. Dort werden sie bis zum Ende der Zeit und darüber hinaus gefangen gehallten und müssen die grausamsten Folterungen, die die Dämonenbrut ersinnt über sich ergehen lassen.

Dies alles dient nur einem Zweck: Macht. Es gibt sehr viele Arten von Macht und zu den gewaltigsten gehören die Mächte des Irrsins, Wahnsinns und des Hasses. Diese werden aus den auf ewig gequälten Seelen gewonnen.

Viele Wege haben die Dämonen des Ro'shim schon ersonnen um sich der Seelen der Sterblichen zu bemächtigen und noch ungleich mehr Wege um diese Seelen zu quälen. So sagt man es gibt dreizehn Höllen, von der Obersten bis zur am tiefsten Liegenden, eine schlimmer als die andere. Wie genau der Ro'shim jedoch aufgebaut ist, vermag niemand zu sagen, da die Brut der Dämonen niemanden der ihr Reich betritt jemals wieder entkommen läßt. Dennoch gibt es unzählige Geschichten, Erzählungen und Legenden über bestimme Orte der Welt der Dämonen.

Das Seelenfeuer

Das Seelenfeuer ist einer dieser von Dämonen ersonnenen, schrecklichen Orte und wahrscheinlich der bekannteste. So sagt man im gewaltigen, blauflammigen Seelenfeuer werden die Seelen von ihren Sündern reingebrannt. In einem Meer von alles verzehrenden Flammen, brennen die Seelen ohne jemals zu verbrennen. Ein Gewirr von sich verzehrenden Gesichtern, verzweifelt nach Hilfe greifenden Händen und wirren Gliedmaßen in den Flammen. Ein gewaltiges Echo der niemals verebbenden, verzweifelten spitzen Schmerzensschreie hallt durch den Ro'shim.

Das Seelenfeuer brennt unentwegt, Geschürt und behütet von dem siebengehörten Dämon Ferro'Ren. Wie seinen Augapfel behütet er es und freut sich mit grausamen, hohnvollem Gelächter über jede Seele die vom Wahnsinn getrieben versucht den Flammen über die messerscharfen Felsen zu entklettern und die letzten Endes doch wieder mit verachtender Gewissheit von ihm zurückgestoßen wird. Schwarz ist das Anglitz des Wächters, geschwärzt von den ewigen Flammen, entstellt wo ihn die blauen, gierigen Zungen leckten. Denn das Feuer verzehrt sich auch nach ihm, seinem Beherrscher und sucht ständig auch Ferro'Ren selbst zu verschlingen. Doch da es ihn trotz ständigem Mühen niemals erreicht, quält es die verdammten Seelen die ihm vorgeworfen werden mit umso mehr Hingabe.

Die Hallen der Lügner

Ein anderer Ort aus vielen Geschichten und Büchern, sind die Hallen der Lügner. Diese Hallen erwarten alle, deren Leben mit der Sünde der Lüge durchwachsen war. Unzählige Hallen, geschmückt mit den, an ihren Zungen aufgehangenen, Köpfen von Lügnern bilden diesen verdammten Ort. Zu der Pein dieser Folter kommen jedoch noch die von unzähligen, an zahllosen Seelen fettgefressenen Maden und Fliegen, die in dicken Schichten überall über und in den Köpfen sind. Langsam - quälend langsam und mit einer in den Wahnsinn treibenden Stetigkeit, nagen diese an Wangen, Nase Mund und kriechen dabei in alle natürlichen und selbstgefressenen Öffnungen des Kopfes. Wahnsinnige, kehlige Schreie sind hier zu hören, durchtränkt mit unzähligen Lügen, falschen Versprechen und Verheißungen die die Seelen in ihrem Wahnsinn ausrufen.

Herr dieser Hallen ist Geloph'Tar, der fette, tödlichen, klumpigen Schleim absondernde Herr über Maden, Fliegen und Getier. Mit unendlich überheblicher Selbstgefälligkeit beobachtet er das Schauspiel, welches ihm seine Untergebenen bereiten und tut sich auch selbst hin und wieder an einigen der Seelen gütlich. Nichts bereitet ihm mehr der schwarzen Schadenfreude, als die Seelen mit ihren eigenen falschen Versprechen und lehren Verheißungen über eine Befreiung zu quälen.

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