Sutlan (Volk)

Notizen

Geschichte

Es heißt einst lebte im Norden Toreias ein dunkelhäutiges Hochelbenvolk. Doch irgendwann wurden diese Elben von einem nomadischen Stamm aus dem hohen Norden überfallen. Das nordische Nomadenvolk unterwarf die Elben und ließ sich in deren Land nieder. Mit der Zeit vermischten sich langsam die beiden Völker und es entstand ein neues Volk, daß nichtmehr elbisch war aber dennoch viele Eigenschaften von seinen elbischen Vorfahren beibehalten hatte.

Aussehen

So haben die Sutlan - diesen Namen gab sich das Volk im Laufe der Geschichte selbst - immernoch eine dunkelgraue Hautfarbe, es besitzt immernoch die spitzen Ohren der Hochhelben und auch ihre Statur erinnert noch immer an die hochgewachsenen schlanken Körper der Elben. Von ihren menschlichen Vorfahren erbten sie im Gegenzug ihre verbissene Ausdauer, das Verlangen sich im Wettkampf zu messen und ihre Resistenz und Vorliebe für das kalte Klima des hohen Nordens. Ebenso wie sie die typische nordische Verschlossenheit und das kühle Temperament für das die Völker des Nordens bekannt sind von ihren nordischen Vorfahren vererbt bekommen haben.

Gesellschaft

Lange nichtmehr so stark mit der Natur verbunden wie ihre elbischen Vorfahren, leben dennoch immernoch viele Sutlan in Städten und Dörfern die an oder sogar direkt in Wäldern liegen. Die schwebende Stadt Vûleviel, die vollständig in die hohen Wipfel der tausende Jahre alten Baumrisen des Waldes Tanûin gebaut ist, ist die schönste und zugleich geheimnisvollste Stadt, die die Sutlan jemans erbaut haben.

Dennoch leben die meisten Völker:Sutlan auf der Erde. Doch auch hier kann man in den wenigen großen Städten des Landes, die allesamt aus Stein erbaut sind, noch ihren elbischen Sinn für Schönheit entdecken, der sich in der schlichten und dennoch auf eigentümliche Art und Weise eleganten Bauweise offenbart. Trotz all dieser Beweise für ihre Zimmerer und Steinmetzkunst leben doch die meisten Sutlan - gemäß ihres nordischen, menschlichen Erbes - in einfachen Steinhütten auf den grünen Hügeln Sutlans, für die das Land bekannt ist. Zumeist sind diese Hütten von einfachen niedrigen Schutzwällen umgeben, die in erster Linie dem Zweck dienen wilde Tiere aus den Dörfern fern zu halten.

Der Großteil der Sutlan gehört einem der verschiedenen Gijn an, die eine wichtige soziale und auch politische Rolle spielen. Das System der Gijn - was von der Wortbedeutung etwas so viel wie Clan oder Haus bedeutet - stammt wohl eideutig aus dem menschlichen Vermächtnis der Sutlan. Innerhalb eines Gijn gibt es verschiedene Hirachien und Positionen von unterschiedlichem Standwert. Das Oberhaupt eines jeden Gijn ist der Te'gijn. Zumeist wird dieser Titel vererbt, er kann aber auch durch durch den Thi'nan, den Rat der Ältesten vergeben werden. Die genauen Abläufe der Ernennung des Te'gijn und auch die meisten anderen Bräuche unterscheiden sich unterschiedlich stark von Gijn zu Gijn. Diese Unterschiede gehen sogar so weit, daß ein jeder Gijn sogar seinen eigenen Dialekt spricht, die sich teilweise so weit unterscheiden, daß ein außenstehender Sutlan nicht in der Lage ist den Dialekt eines Gijn überhaupt zu verstehen.

Die hohen Stände eines Gijn werden zumeist von der Gijnma, der Gijnfamilie bekleidet. Aus ihr gehen die Höchsten des Gijn hervor, die man mit Adligen vergleichen kann. Allerdings gehören einem Gijn meist mehrere Familien an und es ist durchaus keine Seltenheit, daß Mitglieder anderer Familien, die sich durch besondere Leistungen hervorgetan haben, hohe Stände bekleiden. Dies bedeutet eine große Ehre sowohl für die entsprechenden Personen als auch für dessen Familie. Und Ehre ist dem stolzen Volk der Sutlan äußerst wichtig. So heißt es in einem sutlanischen Sprichwort "Niemand ist so arm wie der, der seine Ehre verloren hat".

Nach hohen Rängen und der Gijnma folgen die Krieger des Gijn. Die Krieger setzen sich aus den besten Kämpfern eines Gijn zusammen. Außerdem ist es keine Seltenheit, daß sich Rhen - Gijnlose Krieger - für eine Zeitspanne in den dienst eines Gijn stellen. Unter den Kriegern befinden sich der größte Teil eines Gijn, den die einfachen Arbeiter und Bauern darstellen.

Kampf

Waffen der Sutlan sind quasi ausschließlich Schwert und Bogen. Beides beherrschen sie jedoch meisterhaft und man sagt ihre Bogenschießkunst ist fast der, der Elben ebenbürtig. Ihre Schwertkampfkunst ist in ihrer Art eine einzigartige mischung aus der fließend leichten elbischen Art das Schwert zu führen und der einfachen tödlichen Präzision der nördlichen Stämme. Sowohl die Pfeile die immer ihr Ziel zu finden scheinen als auch die tödlichen Schwerter der Sutlan sind weit über die Grenzen Toreias hinaus berühmt und respektiert.

Valîn

Die dritte Waffe, die rein elbischer Herkunft ist, ist das Valîn. Hierbei handelt es sich um eine Waffe, die in ihrem Aussehen äußerst unterschiedlich sein kann. Generell bestizt das Valîn aber eine leicht gekrümmte, spitz zulaufende Klinge und einen leichten, sehr langen Griff wodurch sich die Waffe im absoluten Gleichgewicht befindet. Wie vieles andere ist die Form der Waffe sehr vom Gijn abhängig und kann die Länge eines Kurzschwertes bis hin zur Länge eines Langschwertes besitzen. Auch die Art der Krümmung der Klinge unterscheidet sich sehr stark und es gibt sowohl Valîn die auf ihre Gesammte Länge hin gebogen sind als auch Valîn die fast vollständig gerade sind und nur zur Spitze hin leicht gebogen sind. Auch die reiche Verzierung der Klinge ist bei jedem Satz verschieden. Denn soviele Unterschiede wie es auch geben mag so gibt es doch von jedem Valîn in ihrer Form zwei völlig identische Exemplare, denn das Valîn wird stehts paarweise geführt.

Das Valîn dient niemals dem Kampf und es heißt, daß ein Valîn dessen Klinge einmal mit Blut in berührung gekommen ist muß zerstört werden da sie ansonsten bei jedem Kampf tötet. Und so gilt es als große Schande den Gegner bei einem Kampf mit dieser traditionsreichen Waffe zu verletzen. Denn wird der Gegner verletzt bedeutet das im Falle eines Kampfes mit einem Mitlgied eines anderen Gijn nicht nur große Schande für den entspechenden Kämpfer sondern auch für seinen Gijn und den Verlust der Valîn des Gijn. Denn Kämpfe zwischen Mitgliedern von verschiedenen Gijn werden immer mit ganz besonderen Gijn eigenen Valîn ausgetragen.

Die Regeln des Valînkampfes sind äußerst vielfälltig und kompliziert was es fast unmöglich macht sie für einen Außenstehenden ohne langwieriges Lernen zu durchdringen. Das ist auch der Grund, weshalb niemand außer den Sutlan selbst dieses Ritual des Kampfes jemals gemeistert hat.

Magie

Sutlan bringen niemals Magier hervor. Viele meinen, daß das elbische Blut das in ihren Adern fliest bereits selbst so von elbischer Magie durchdrungen ist, daß es nichtmehr für andere Arten von Magie aufnahme fähig ist. Diese Theorie würde auch erklären warum die Sutlan eine höhre Resistenz gegen Magie besitzen als andere Völker.

Doch auch wenn aus den Sutlan niemals Magier hervorgehen haben sie doch viel von der Schmiedekunst ihrer Vorfahren erhalten. So vermögen die Sutlan Schwerter die jede Rüstung durchdringen, Bögen deren Pfeile immer ihr Ziel finden, Schilde die selbst mächtigster Magie standhalten und Rüstungen die keine irdische Waffe zu durchdringen vermag fertigen. Zumindest erzählt man das über die Sutlan. Es ist aber fast sicher, daß mehr als nur ein Körnchen Wahrheit in dieser Legende steckt, da man auf fast jeder Sutlanischen Waffe und jeder Sutlanischen Rüstung Runen finden kann die meistens nicht nur der Zirde dienen.

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